BERICHT: Deutsche Hochschulmeisterschaften Fechten (Einzel) 2026

Vom 28. Februar 2026 bis zum 01. März 2026 fanden in Heidelberg die deutschen

Hochschulmeisterschaften in den Einzeldisziplinen Fechten statt. In den von uns besetzten

Disziplinen, namentlich Damendegen und Herrendegen, nahmen dabei etwa 150 Personen teil.

Die Anreise erfolgte individuell bzw. in Fahrgemeinschaften bereits am 27.02.2026. So blieb

genug Zeit, die Unterkunft zu beziehen und für den Start des Turniers am nächsten Morgen letzte

Vorbereitungen zu treffen.

Zur Vorbereitung und letzten Organisation des Turnierablaufes selbst hat Theresa Seibold

freundlicherweise am selben Abend noch die Obleuteversammlung besucht, wofür ihr seitens

der anderen Teilnehmer Dank gebührt.

Die Veranstaltung selbst begann am Samstag pünktlich um 08:00 Uhr mit der Materialkontrolle

für den Wettkampf im Herrendegen. Anwesend für diese waren die drei teilnehmenden Fechter

aus Hannover. Bei der Materialkontrolle für die von uns gefochtene Disziplin wurden Masken

sowie Handschuhe geprüft. Dies verlief zunächst größtenteils problemfrei. Lediglich war seitens

des vom Hochschulsport mitgebrachten Materials das Problem, dass dieses entweder veraltet

war (Handschuh) oder im Falle der einen Maske für eine andere Disziplin (Florett) ausgelegt war.

Diese Probleme wurden dann mit freundlicher Hilfe der Turnierleitung mit geschicktem Einsatz

von Panzertape provisorisch behoben.

Daraufhin begann nach selbstständiger Erwärmung um 09:00 der Wettkampfbetrieb selbst.

Zunächst wurde im Rundenmodus die Setzung für die KO-Phase ausgefochten. Hierin lag für

unsere Starter der Hauptteil der fechterischen Aktivität. In den jeweiligen Runden trafen wir

bereits auf hochklassige Fechter, gegen welche die Gefechte einen großen Lern- und

Verständniseffekt trugen. Wenn auch die eigenen Ergebnisse teilweise nicht vollumfänglich

zufriedenstellend waren, ließ die Runde wie im Vorfeld erwartet durch die größere Vielfalt an

Gegnern unzählige Schlüsse auf eigenes Verbesserungspotenzial im eigenen Training beim

Hochschulsport zu.

Im Laufe der Rundengefechte und der anschließenden KO-Gefechte zeigten sich leider weitere

Konflikte mit dem aus dem Training mitgebrachten Material. So ist Voraussetzung für

Turniergefechte, pro Fechter (mindestens) zwei funktionsfähige Waffen zur Fechtbahn

mitzubringen. Dafür hatten die drei Startenden insgesamt sechs Degen aus Hannover mit sich

gebracht. Hiervon war eine selbst gekauft und fünf Waffen gehörten dem Hochschulsport

Hannover. Letzten Endes waren von den sechs Waffen vier in der einen oder anderen Weise

defekt, sodass schließlich mit nur größerem Aufwand die zwei zumindest dem Reglement

entsprechenden Waffen zwischen den Fechtern geteilt und zwischen den verschiedenen

Runden transportiert werden mussten. In verschiedenen längeren Pausen zwischen den

Gefechten wurde mit durchwachsenem Erfolg versucht, nötige Reparaturen selbst

vorzunehmen. Als grundlegendes Learning muss also die prekäre Materialsituation unseres

Hochschulsportkurses bezeichnet werden, die uns durch etwaige sportliche Strafen gegenüber

den anderen Universitäten einen wettkampflichen Nachteil brachte.

1Nach dem Turnier blieb dann Zeit zu einem längeren Spaziergang durch die Altstadt von

Heidelberg und der Einkehr in einem Wirtshaus. Den Abend beendet haben wir bei einer von den

Ausrichter*innen organisierten Abendveranstaltung, bei der ein großer Teil der Starter*innen des

Wochenendes anwesend waren.

Am nächsten Morgen um dieselbe bezeichnete Uhrzeit begann das Turnier im Damedegen.

Unsere Starterin war seitens des Hochschulsportes Hannover die Einzige und hatte sich im

Vorfeld eigenes Material gekauft, sodass zumindest hier keine Probleme mit dem Material

bestanden. Auch hier konnten wichtige Schlüsse für das eigene Training gezogen werden, die

dann vor der Abreise noch zu viert besprochen wurden, als die drei Samstagsfechter die

Wettkampfstätte besuchten.

Kurz nach dem Ende des Turniers erfolgte dann auch die Abreise. Diese erfolgte wie bereits die

Anreise in Fahrgemeinschaften. Am Abend des 01.03.2026 sind dann alle Fechtenden sicher in

die Heimat oder sonstige Destination zurückgekehrt.

Fazit

Alle anwesenden Fechter*innen des Hochschulsports Hannover gehen gestärkt und motiviert

zurück in die wöchentlichen Kurstermine, um dort gesammeltes Wissen und Erfahrungen zu

teilen und in das Training einzubringen. Wir freuen uns sehr über unsere Teilnahme, zumal trotz

aller Hürden die Gefechte durchaus zum Spaße gereicht haben. Wir hoffen, auch bei den

nächsten deutschen Hochschulmeisterschaften im Fechten an den Start zu gehen – sowohl bei

Einzelwettkämpfen als auch in der Mannschaft.

Nach bestem Wissen und Gewissen;

Hannover, den 08.03.2026

Yunis Foß

BERICHT: Floorball-Turnier in Enschede 2026

Am ersten Januarwochenende nahm die Floorball-Gruppe des Hochschulsports Hannover am traditionsreichen Turnier in Enschede teil, das in diesem Jahr bereits zum 35. Mal ausgetragen wurde. Mit 25 Spielerinnen und Spielern gingen drei hannoversche Teams an den Start.

An zwei Turniertagen maßen sich die Teams mit 44 internationalen Mannschaften und erreichten am Ende solide Platzierungen im Mittelfeld. Neben den sportlichen Begegnungen stand auch das Teambuilding im Fokus – mit gemeinsamer Unterkunft auf dem Sportcampus und einem abwechslungsreichen Abendprogramm.

Ein Dank gilt dem Team „Messed Up“ vom Hochschulsport Enschede für die gelungene Organisation. Eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr ist geplant.

BERICHT: Deutschen Hochschulmeisterschaft Judo 2025 in Passau

Hannoveraner Judoka glänzen mit Teamgeist und starken Leistungen

Am Freitag vor Nikolaus machten sich 24 Judoka der Universitäten und Hochschulen aus Hannover auf den Weg in den Süden Deutschlands, um an der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Judo teilzunehmen. Austragungsort war in diesem Jahr Passau, wo die Wettkämpfe am 06. bis 07. Dezember 2025 stattfanden.

Nach einer rund siebenstündigen Autofahrt erreichten alle Sportlerinnen und Sportler am Freitagabend die Wettkampfstätte. Es folgten die Akkreditierung und das erfolgreiche Einwiegen – die erste Hürde war damit genommen. Im Anschluss bezogen die Teilnehmenden ihre Zimmer in der Jugendherberge und ließen den Abend beim gemeinsamen Pizzaessen gemütlich ausklingen.

Am Samstag gingen sechs Kämpferinnen und fünfzehn Kämpfer für Hannover in den Einzelwettkämpfen an den Start. Während einige wertvolle Erfahrung sammeln konnten, erkämpften andere beachtliche Platzierungen. Nach einer knappen Niederlage im Viertelfinale sicherten sich zwei Athlet*innen im kleinen Finale die Bronzemedaille. Drei Judoka gewannen alle Vorkämpfe und zogen ins Finale ein, wo am Ende das letzte Quäntchen Glück fehlte, sodass sie jeweils Silber erkämpften. Insgesamt erreichte die Sportler*innen aus Hannover fünf Medaillen sowie zwei siebte Plätze – ein beachtlicher Erfolg.

Nach einem ereignisreichen Wettkampftag und der Siegerehrung genossen die Judoka ein gemeinsames Burgeressen in der Passauer Innenstadt. Einige ließen den Tag anschließend bei der DHM-Party ausklingen.

  • 2. Platz: Liam Herrmann, Viktor Wandtke, Sebastian Wendt
  • 3. Platz: Rabea Hohmann, Gerrit Noack
  • 7. Platz: Lucas Gerlach, Christian Gnegel

Am Sonntag standen die Mannschaftskämpfe in den Kategorien Mixed DHM und Mixed Newcomer auf dem Programm. Hannover stellte zwei Mixed-Teams sowie eine Newcomer-Mannschaft, deren Judoka bis maximal den grünen Gürtel tragen. Nach einer Auftaktniederlage überzeugte die Newcomer-Mannschaft in der zweiten Runde mit einem klaren 4:2-Sieg, musste sich jedoch trotz starker Kämpfe in der Trostrunde geschlagen geben und schied aus. Das Mixed Team 2 war durch eine Verletzung und eine unbesetzte Gewichtsklasse geschwächt und schied nach zwei Niederlagen ebenfalls aus.

Das andere Mixed-Team hingegen startete mit Siegen gegen Bonn und Karlsruhe erfolgreich ins Turnier und zog ins Viertelfinale gegen Erlangen-Nürnberg ein. Dort setzte sich die Mannschaft aus Hannover mit 4:2 durch und erreichte das Halbfinale. Nach zwei Anfangssiegen wurde es erneut spannend, doch die Mannschaft ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im Finale warteten die Serienmeister*innen aus Köln, die nach der Finalniederlage letztes Jahr den Titel zurückholen wollten. Nach einem 0:2-Rückstand kämpfte sich Hannover eindrucksvoll zurück und glich aus, doch am Ende hatte das Kölner Team das bessere Ende für sich und gewann das Finale mit 4:2.

Mit einem herausragenden zweiten Platz qualifiziert sich das Mixed-Team aus Hannover für die European Universities Games (EUSA-Games) 2026 in Tirana – ein großartiger Erfolg, der den Teamgeist und die sportliche Stärke der Hannoveraner Judoka unterstreicht.

Kämpfer*innen aus Hannover

Mixed Team mit Silber

BERICHT: IWUT – Floorball Turnier Ilmenau

Am letzten Novemberwochenende reiste ein Team vom Hochschulsports Hannover nach Ilmenau, um am traditionellen „IWUT“-Turnier teilzunehmen – dem Ilmenauer Weihnachts-Uni-Hockey-Turnier, das jedes Jahr von der TU Ilmenau ausgerichtet wird.

Wie immer zeichnete sich das Turnier durch eine besondere Mischung aus sportlichem Wettkampf, vorweihnachtlicher Atmosphäre und freundschaftlichem Miteinander aus. Insgesamt standen für unser Team ganze 14 Spiele à jeweils 15 Minuten auf dem Programm – ein straffes Pensum, das für reichlich Spannung und intensive Spielminuten sorgte. Am Ende gelang uns ein respektabler 11. Platz in einem starken Teilnehmerfeld.

Abseits des Spielfelds bot das Turnier ein tolles Rahmenprogramm, das die ohnehin familiäre Atmosphäre weiter unterstrich. Beim gemütlichen Glühweinabend und dem traditionellen Wichteln blieb genügend Zeit, um sich mit den anderen Teams auszutauschen und Freundschaften zu den anderen Floorball-Teams zu pflegen.

Besonders erfreulich war das Wiedersehen mit dem Ilmenauer Uni-Hockey-Team, zu dem seit mehreren Jahren eine enge und herzliche Freundschaft besteht. Das Turnier bot eine perfekte Gelegenheit, diese Verbindung erneut aufleben zu lassen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.

Für unser Team war das Wochenende in Ilmenau ein sportlich forderndes, aber vor allem äußerst schönes Erlebnis. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste IWUT und die Fortsetzung der freundschaftlichen Tradition.

BERICHT: DHM Trampolinturnen 2025 – Kassel

Am 8. November fand in Kassel die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Trampolinturnen

2025 mit über 150 Teilnehmern aus rund 20 deutschen Unis und Hochschulen statt.

Ausgetragen wurden Wettkämpfe im Einzel- und Synchron-Wettkampf. Zusätzlich konnte jede

Hochschule 4 Personen für eine Mannschaftswertung stellen.

Die Anreise war wie beim Trampolinturnen üblich bereits am Vorabend möglich, um sich auf

den sechs nagelneuen Ultimate-Geräten von Eurotramp einturnen zu können. Diese neuen

Geräte bieten durch ihre starke Schwungkraft eine besondere Herausforderung.

Die Wettkampfgruppe Hannover beteiligte sich mit 8 Aktiven und einem Kampfrichter sowie

zwei Schlachtenbummler, die sich um Fotos und die gute Stimmung der Gruppe kümmerten.

Nach einer (wenig erholsamen) Nacht, die auf Turnmatten im Sporthallenbereich nebenan

verbracht wurde, startete der Wettkampftag um 7:00 Uhr mit dem Einturnen und Frühstück. Der

erste Wettkampf startete um 9 Uhr mit den Ehemaligen, bei welchem unser Kampfrichter Ole

Hill antrat. Anschließend folgten die Einzel- und Synchronwettkämpfe. Hierbei schnitten die

Hannoveraner besonders gut ab und kamen mit über 70% der Aktiven ins Einzel- und mit beiden

gemeldeten Synchronpaaren ins Synchronfinale. Nach einer überragenden Synchron-Kürübung

von Gesa B. und Dominik W. führten sie den Vorkampf an. Leider brach Dominik in der

Finalübung ab und verletzte sich am Fuß, wodurch es schlussendlich nur noch für den 5. Platz

reichte. Michelle J. und Nick K. hingegen kämpften sich mit einer schönen Finalübung noch auf

den 3. Platz.

Im Einzel konnte sich der amtierende Deutsche Hochschulmeister Nick gegen eine starke

Konkurrenz den ersten Platz nach dem Vorkampf sichern und landete nach einer improvisierten

Finalübung mit Platz 3 auf dem Treppchen.

Für die Leibniz Universität Hannover trat in der Mannschaftswertung Dominik, Nick, Gesa und

Michelle als Team an. Sie erreichten mit 178 Punkten deutlich vor den nachfolgend platzierten

Teams den 1. Platz. In der internen Mannschaftswertung schaten es Melanie, Dominik und

Sven auf einen respektablen 6. Platz.

Nach der Siegerehrung gab es das verdiente Abendessen mit anschließender Party. Vielen Dank

an den Kassler Hochschulsport fürs Ausrichten und die Organisation! Die Wettkämpfe bieten

immer eine großartige Möglichkeit des Austausches zwischen den Unis und schaen für

weniger erfahrene Athlet*innen eine neue Sichtweise auf den Sport, sowie für unsere

Mannschaft neue Motivation für das Training.