BERICHT: Deutschen Hochschulmeisterschaft Judo 2025 in Passau
Hannoveraner Judoka glänzen mit Teamgeist und starken Leistungen
Am Freitag vor Nikolaus machten sich 24 Judoka der Universitäten und Hochschulen aus Hannover auf den Weg in den Süden Deutschlands, um an der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Judo teilzunehmen. Austragungsort war in diesem Jahr Passau, wo die Wettkämpfe am 06. bis 07. Dezember 2025 stattfanden.
Nach einer rund siebenstündigen Autofahrt erreichten alle Sportlerinnen und Sportler am Freitagabend die Wettkampfstätte. Es folgten die Akkreditierung und das erfolgreiche Einwiegen – die erste Hürde war damit genommen. Im Anschluss bezogen die Teilnehmenden ihre Zimmer in der Jugendherberge und ließen den Abend beim gemeinsamen Pizzaessen gemütlich ausklingen.
Am Samstag gingen sechs Kämpferinnen und fünfzehn Kämpfer für Hannover in den Einzelwettkämpfen an den Start. Während einige wertvolle Erfahrung sammeln konnten, erkämpften andere beachtliche Platzierungen. Nach einer knappen Niederlage im Viertelfinale sicherten sich zwei Athlet*innen im kleinen Finale die Bronzemedaille. Drei Judoka gewannen alle Vorkämpfe und zogen ins Finale ein, wo am Ende das letzte Quäntchen Glück fehlte, sodass sie jeweils Silber erkämpften. Insgesamt erreichte die Sportler*innen aus Hannover fünf Medaillen sowie zwei siebte Plätze – ein beachtlicher Erfolg.
Nach einem ereignisreichen Wettkampftag und der Siegerehrung genossen die Judoka ein gemeinsames Burgeressen in der Passauer Innenstadt. Einige ließen den Tag anschließend bei der DHM-Party ausklingen.
- 2. Platz: Liam Herrmann, Viktor Wandtke, Sebastian Wendt
- 3. Platz: Rabea Hohmann, Gerrit Noack
- 7. Platz: Lucas Gerlach, Christian Gnegel
Am Sonntag standen die Mannschaftskämpfe in den Kategorien Mixed DHM und Mixed Newcomer auf dem Programm. Hannover stellte zwei Mixed-Teams sowie eine Newcomer-Mannschaft, deren Judoka bis maximal den grünen Gürtel tragen. Nach einer Auftaktniederlage überzeugte die Newcomer-Mannschaft in der zweiten Runde mit einem klaren 4:2-Sieg, musste sich jedoch trotz starker Kämpfe in der Trostrunde geschlagen geben und schied aus. Das Mixed Team 2 war durch eine Verletzung und eine unbesetzte Gewichtsklasse geschwächt und schied nach zwei Niederlagen ebenfalls aus.
Das andere Mixed-Team hingegen startete mit Siegen gegen Bonn und Karlsruhe erfolgreich ins Turnier und zog ins Viertelfinale gegen Erlangen-Nürnberg ein. Dort setzte sich die Mannschaft aus Hannover mit 4:2 durch und erreichte das Halbfinale. Nach zwei Anfangssiegen wurde es erneut spannend, doch die Mannschaft ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im Finale warteten die Serienmeister*innen aus Köln, die nach der Finalniederlage letztes Jahr den Titel zurückholen wollten. Nach einem 0:2-Rückstand kämpfte sich Hannover eindrucksvoll zurück und glich aus, doch am Ende hatte das Kölner Team das bessere Ende für sich und gewann das Finale mit 4:2.
Mit einem herausragenden zweiten Platz qualifiziert sich das Mixed-Team aus Hannover für die European Universities Games (EUSA-Games) 2026 in Tirana – ein großartiger Erfolg, der den Teamgeist und die sportliche Stärke der Hannoveraner Judoka unterstreicht.

Kämpfer*innen aus Hannover

Mixed Team mit Silber

