European Tournament for Dancing Students

 

Bericht über das ETDS vom 2.-5. Juni 2017 in Aachen
Freitag 16:00 sind wir mit 19 Mann, 12 davon Studenten der LUH, aufgebrochen. Zwei weitere stießen in Aachen zu uns. Leider haben wir durch unsere relativ lange Anreise den Rock’n’Roll Workshop auf der Agenda des Events verpasst. Unsere Unterkunft in Aachen war mit einem Studentenwohnheim der RWTH Aachen vergleichsweise komfortabel, da sonst eigentlich eine Turnhalle als Schlafplatz dient. Unsere Zimmer hatten ein eigenes Badezimmer für etwa fünf Personen. Sie waren unmöbliert und boten so viel Platz für Luftmatratzen und Isomatten.
Unsere mutigsten Mitglieder reisten ohne Partner an und nahmen am Freitagabend gleich am
sogenannten Blind Date Programm teil, in dem sie sich mit einer Teilnehmerin aus einer anderen Stadt zusammentun konnten, um das Turnier am Samstag zu bestreiten. Anschließend konnten die Paare bis drei Uhr nachts ein paar Schritte absprechen und üben.
Am ersten Turniertag fanden das Standard Breitensport und das Latein Open Turnier statt.
Mit sechs Paaren vertraten wir Hannover im Breitensport. Nach der Sichtungsrunde wurden
die Paare in die verschiedenen Niveauklassen eingeordnet. Alle Tanzpaare wurden in eine der
vier Klassen, von den Amateuren über Profis und Masters bis hin zu den Champions, eingeteilt.
Daraufhin wurden in jeder Klasse eine Vorrunde, drei Zwischenrunden und, wer es erreichen
konnte, ein Finale getanzt. Die besten sieben der circa 60 Paare jeder Klasse wurden anschließend mit einer Urkunde und einem Preis geehrt. Unser Team, bestehend aus Sebastian und Malgorzata, konnte in der Profi Klasse sogar einen Pokal für den ersten Platz erkämpfen!
Sechs Teilnehmer konnten wir zum Latein Open Turnier entsenden. Während im Breitensport
niemand tanzen durfte, der bereits auf einer offiziellen Turnierliste steht, durften im Open Turnier Paare aller Tanzniveaus teilnehmen, wurden allerdings zufällig einem Partner zugeteilt. Nach mehreren Zwischenrunden kam es im Finale traditionsgemäß zu besonderen Ereignissen wie zum Beispiel einem Partnerwechsel mitten in der Rumba oder einem spontanen Makkarena Flash Mob.
Nach dem Turnier hatten wir einige wenige Stunden Zeit, um ein selbstorganisiertes Essen zu uns zu nehmen. Unsere Wahl fiel dabei auf ein Grillen in gemütlicher Runde. Am Samstagabend fand dann die sehr beliebte und für das ETDS typische Mottoparty statt. Das 57. ETDS stand unter dem Motto „Rock this Town“. Demnach wurde hauptsächlich in Petticoats und Elviskostümen getanzt und es gab einen Luftgitarrenwettbewerb.

Sonntag wurden die Tänze in beiden Turnierarten gewechselt. Im Breitensport wurden folglich die lateinamerikanischen und im Open Turnier die Standard Tänze getanzt. Angetreten sind im Breitensport alle sechs Paare, die auch schon Standard am Vortag getanzt hatten und auch hier konnten Sebastian und Malgorzata einen Pokal für den dritten Platz ergattern. In der Open gab es insgesamt auch wieder wieder sechs Teilnehmer aus unseren Reihen.
Das Finale des Standard Open Turniers bot spektakuläre Einlagen, bei denen auf einmal alle
Männer mit verbundenen Augen ihre Damen führten oder die Paare im Slow Foxtrott während des Tanzens Tabletts auf ihren Armen balancierten.
Abends erwartete uns der Galaball mit Buffet und Tanzshows neben Danksagungen und Tanz bis spät in die Nacht. Der Abend war besonders ausgelassen und bot die Chance auch mit Teilnehmern aus anderen Teams das Tanzbein zu schwingen.
Alle Teilnehmer empfanden das Turnier als hervorragend organisiert, hatten sehr viel Spaß und brennen darauf sich nun auf das nächste ETDS vorzubereiten.

Text: Stefanie Schneider

Bericht DHM Leichtathletik 2017

Am 25. Mai 2017 wurden im Auestadion Kassel die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik ausgetragen. Dieses Jahr waren die Teilnehmerfelder sehr groß und gut besetzt und das Wetter spielte gut mit. Auch aus Hannover sind einige Athleten nach Kassel gereist, um in die Titelkämpfe einzugreifen. Besonders erfolgreich waren Maximilian Gilde und Svenja Gilde. Svenja konnte sich über die 100m Hürden  in 13,51sec den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin sichern, nachdem sie bereits ihren Vorlauf deutlich dominiert hatte. Maximilian Gilde gewann den Weitsprung der Männer. Mit 7,56m aus dem 5. Versuch gelang es ihm 3cm vor dem Zweitplazierten Julian Howard zu landen.

Robert Wolters lief im 100m-B-Finale mit 10,93sec auf den 2. Platz, für das er sich im Vorlauf mit 11,01sec qualifiziert hatte. Ann-Katrin Kopf konnte über die 100m der Frauen mit 12,56 knapp nicht einen Endlauf erreichen. Über 200m belegte sie aber in einem großen Teilnehmerfeld den 5. Platz in einer Zeit von 25,27sec. Lasse Spohler belegte mit 51,70sec den 18. Platz über 400m.

Mareike Nissen sprang im Hochsprung mit 1,60m auf den 10. Platz. Im Dreisprung belegte sie Platz 9 mit einer Weite von 11,42cm.

Text: Mareike Nissen

Bericht DHM Schwimmen 2017

Dieses Jahr fanden vom 19.5.-21.5.2017 die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Schwimmer in Darmstadt statt. Dort nahmen elf Sportler der Leibniz Universität und der Medizinischen Hochschule Hannover teil. Es wurde gezeltet und im Freibad geschwommen.

Am Anreisetag  starteten wir nachmittags noch nicht ganz vollzählig in den Wettkampf. Auf den für Freitag angesetzten Strecken waren einige von uns unterwegs. Unter anderem schwammen Mark, Timm, Ruben und Fabian auf einen soliden 12. Platz in der 4x100m Freistil Staffel.

In den frühen Morgenstunden am Samstag trudelten auch die letzten Hannoveraner ein, sodass wir auch über verschiedene mixed Staffeln als Wettkampfgemeinschaft Hannover an den Start gehen konnten. Zunächst schwammen aber Ruben (2:22,33) und Maik (2:24,34) auf den ersten und dritten Platz über 200m Brust. Über die 4x100m Lagen Staffel der Männer mussten sich Ruben, Maik, Markus und Fabian lediglich der WG Darmstadt geschlagen geben und schlugen nach 4:04,72 an. Der zweite Abschnitt am Samstag begann für uns mit der 6x50m Freistil Staffel in der Fabian, Anne, Milena, Timm, Stephanie und Markus am Ende als Zehnter in 2:52,23 ankamen. Kurz darauf qualifizierte sich Markus für das 50m Schmetterling Finale, das für Sonntag angesetzt war. Zum Abschluss starteten Ruben, Timm, Anne, Milena, Luisa und Maik über die 6x50m Brust Strecke und schrammten in 3:30,34 knapp am Podest vorbei.

Am Sonntag wurden dann die letzten Kräfte mobilisiert. Trotz einer langen Nacht qualifizierten sich Ruben und Maik souverän für das 100m Brust Finale. Hierbei konnte ein Doppelsieg gefeiert werden. Auch Markus verbesserte seine Platzierung im Finale und wurde am Ende 5. über 50m Schmetterling. Bevor der Wettkampf beendet wurde versuchten wir in der 8x50m Lagen Staffel mixed nochmals aufs Podium zu schwimmen, wobei wir leider wieder auf dem undankbaren 4.Platz landeten.

Abseits des Wettkampfgeschehens hatten die DHM auch dieses Jahr wieder einiges zu bieten. Wir haben viele alte Gesichter des letzten Jahres getroffen und einige neue Schwimmer kennengelernt. Zudem waren eine Spaßstaffel, Pastaparty, Grillen und eine gemeinsame Party mit allen Schwimmern am Samstagabend angesetzt. Allein dafür hätte sich die lange Anreise schon gelohnt.

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr und hoffen, dass wir Hannover mit einer mindestens genauso großen und lustigen Truppe vertreten können.

Text: Mark Piosik

Der Spielkurs on tour

Der Spielkurs war auch in diesem Jahr wieder traditionell über ein Wochenende im Harzer Schnee,

den gesamten Erlebnisbericht gespickt mit weiteren Bildern gibt es hier!

Bericht Ergocup 2017

Diesen Winter gab es für die Unisportler des Ergotraining Kurses (Rudern)
die Möglichkeit, an einem lokalen Ergometer Wettkampf teilzunehmen. Beim
Ergo Cup im ZfH, ausgerichtet vom DRC Hannover am 21.01.2017, gingen
nach langer Trainingsvorbereitung 4 Mannschaften an den Start. Gemeldet
wurden zwei Mannschaften in der Mannschaftstaffel „Vereins-Mixed-Vierer“
über 500m und jeweils eine Mannschaft in der Männer- und Frauenstaffel
über 350m. Beide Strecken sind Sprintdistanzen und die Mannschaften
bestehen aus vier Personen.
Da es leider keine Anfängerrennen in dieser Kategorie gab, traten die
Unisportler gegen langjährige Ruderer an.
Im Rennen „Vereins-Mixed-Vierer“, in dem sich die Mannschaft ein Ergometer
teilt und es auch auf schnelle Wechsel ankommt, wurden Platz 4 und 5 von
insgesamt sechs gemeldeten Mannschaften erkämpft.
In der Frauenstaffel über 350m musste sich das Unisport-Team den beiden
Mannschaften des DRCs geschlagen geben und belegte einen guten Platz 3.
Die Männerstaffel belegte in einem schnellen Rennen insgesamt Platz 5. Für
alle Teilnehmer war es der erste Start bei einem Ergocup, der ein Highlight
und krönender Abschluss des Winterkurses war und einen Einblick in die
Ruder-Wintersaison gab.

Text: Linda Simon,  Bilder: Deutscher Ruder-Club von 1884

Bericht DHM Leichathletik (Halle) 2017

Lasse Spohler berichtet:

"Ich studiere seit 2014 an der MHH Medizin und bin 2015 bereits einmal bei den DHM im Sommer gestartet. Normalerweise starte ich für den SV Werder Bremen und trainiere bei Andrei Fabrizius.

Bei den Hochschulmeisterschaften im Winter in Frankfurt bin ich dieses Jahr über 200m gestartet. Mit meinem persönlichen Ergebnis bin ich nicht zufrieden, aber diese Erfahrungen gehören zum Wettkampfsport dazu.

In Frankfurt war es während des Wettkampfes eine angenehme Atmosphäre: Es gab kaum Zeitplanverzug, es wirkte alles sehr strukturiert und professionell. Eine Sprecherin lieferte laufend aktuelle Ergebnisse und Informationen, was nicht selbstverständlich ist! Es ist eine gute Halle mit genug Platz und vielen Zuschauerplätzen.

Wenn es zeitlich in den Wettkampfplan passt, werde ich im Sommer gerne wieder bei den Hochschulmeisterschaften laufen und kann es nur weiterempfehlen!"

Bericht DHM Judo 2016

Sebastian Wendt wird Dritter in der Gewichtsklasse +100 Kg
Die Newcomer-Mannschaft wird 5.
Elna Ahrenhold wird 7. bis 63 Kg

Mit einer 20-köpfigen Gruppe, bestehend aus 18 Kämpferinnen und Kämpfern, dem leider verletzten Helfer Sven Gesper und Youssef Diouri als Trainer, reisten wir als Wettkampfgemeinschaft (WG) Hannover zur diesjährigen DHM Judo 2016 vom 09.-11. Dezember nach Bonn. Uns erwartete eine hervorragend organisierte Veranstaltung, die mit 527 Startern alle bisherigen Teilnehmerzahlen übertraf.

Im Einzelwettkampf am Samstag überzeugte Sebastian Wendt in der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm nach einer kraftraubenden Niederlage im ersten Kampf in der Trostrunde mit zwei Siegen und wurde Drittplatzierter. Elna Ahrenhold absolvierte insgesamt fünf Kämpfe, musste sich in der Trostrunde schließlich geschlagen geben und belegte bis 63 Kilogramm den siebten Platz. Die starke Konkurrenz, viele aktive Bundesligakämpfer und Athleten mit internationaler Erfahrung, sorgten dafür, dass die übrigen Teilnehmer zwar gute Kämpfe zeigten, aber relativ früh aus dem Turnier ausschieden. Die gute Atmosphäre am Wettkampfort und unsere gegenseitige Unterstützung sorgten dafür, dass auch unsere Wettkampffrischlinge nicht mit hängendem Kopf die Halle verließen.

Gestärkt durch den örtlichen Pizzadienst und dank eines sensationellen Teamgefühls, starteten wir trotz durchtanzter Nacht am Sonntag in die Teamwettbewerbe.

Die Männermannschaft um Etienne Maronnat, Julian Schleich, Nils Quentin, Maximilian Roy, Alexander Tiede, Sebastian Wendt und Nick Dreyhaupt besiegte Münster im ersten Kampf, musste sich anschließend aber einer deutlich überlegenden Mannschaft aus München geschlagen geben, Alexander Tiede verhinderte durch seinen Ippon die zu-0-Niederlage. In der Trostrunde drehten die Männer aus Hannover noch einmal auf und auch Wettkampfneulinge wie Quentin und Roy überzeugten und siegten mit schönen Würfen. Im vierten Kampf stoppte uns die WG Regensburg leider mit einem 3:2. Wendt und Dreyhaupt waren die einzigen, die dort Punkte holen konnten.

Die Frauen der WG Hannover starteten leicht geschwächt durch die plötzliche Erkrankung von Eva Gregersen mit nur vier Athletinnen, Nina Michel, Malin Mechtenberg, Wehna Roeloffs und Leona Klocke, und konnten somit nur drei von fünf Gewichtsklassen besetzen. Nichtsdestotrotz gaben sie im ersten Kampf nur einen Kampf ab und unterlagen somit mit 3:2 der WG Münster. In der Trostrunde stand der spätere Dritte Karlsruhe als Gegner fest. Die Damen wehrten sich mit viel Engagement, schlussendlich konnte aber nur Leona ihre Gegnerin dank zwei Wazaris besiegen.

Mit besonderer Spannung wurde das Turnier der Newcomer erwartet, das speziell für niedriggraduierte Judoka veranstaltet wurde. Hier stellten Julian Hauth, als Gastkämpfer der Uni Konstanz, Alexander Gloth, Hendrik Kerstingskötter, Tobias Nowak und Hao Liu ein starkes Team dar, welches die WG Aachen 2 auch überzeugend durch Siege von Liu, Hauth und Kerstingskötter im ersten Kampf besiegte. Durch Losglück somit bereits im Halbfinale, wurden sie dort von der Uni Rostock leider mit 4:1 besiegt. Liu gewann dabei erneut trotz seiner 80 Kilo in der -90 Kilogramm Gewichtsklasse. Motiviert durch den Rest der Gruppe, sollte es nun im kleinen Finale gegen Braunschweig um den dritten Platz gehen. Die Newcomers aus Hannover gaben alles, mussten sich bis auf Nowak schlussendlich geschlagen geben und wurden für ihre super Leistung mit einem fünften Platz belohnt.

Wir blicken auf ein spannendes und lehrreiches Wochenende zurück, bedanken uns bei Youssef für die hervorragende Unterstützung und blicken gespannt auf das nächste Jahr. Wer einen farbenfroheren Einblick in das Wochenende haben möchte, dem sei der schöne Videorückblick „UNI-HANNOVER JUDO / DHM in Bonn 2016“ abrufbar bei Youtube unter www.youtube.com/watch, zusammengestellt von Nils Quentin, ans Herzen gelegt.

Text:  Nick Dreyhaupt

Bericht DHM Triathlon 2016

Tabea Fricke wird Deutsche Hochschulmeisterin im Triathlon

Lucas Füßler und Sven Kiene werden Siebter und Achter

Für die diesjährige Deutsche Hochschulmeisterschaft Triathlon hatten sich die Ausrichter der Hochschule Niederrhein etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Der Triathlon-Parcours wurde zuschauerfreundlich auf den Marktplatz der Rheydter Innenstadt gelegt. So erlebten das begeisterte Publikum die Siege von Uli Hagmann (Uni des Saarlandes) und Tabea Fricke (Uni Hannover) sowie der WG Karlsruhe (Herrenstaffel) und der WG Aachen (Damenstaffel) hautnah mit. Ein mobiles Schwimmbecken zierte am Sonntag die Rheydter Innenstadt. Im 25m-Becken startete auf dem Marktplatz die Deutsche Hochschulmeisterschaft.

Bei den Herren stiegen Luca Füßler (MH Hannover) und Sven Kiene (Uni Hannover) als fünfter und sechster nach 500m aus dem Wasser. Nachdem sich Luca bei den anschließenden 20km auf dem Rad an Sven festbiss, stiegen die Zwei auch gemeinsam vom Rad und wechselten in ihre Laufschuhe. Mit der tagesbesten Laufzeit auf der 5km langen Strecke (15:48) konnte Luca sich im Zielsprint doch noch knapp am zeitgleichen Sven vorbeischieben (56:10). Gewonnen hat das enge Männerrennen Uli Hagmann (Uni des Saarlandes) in 55:37 Minuten.

Bei den Damen stieg eine alte Bekannte erneut aufs Siegertreppchen. Tabea Fricke wurde nach ihrem Vize-Titel im vergangenen Jahr nun Deutsche Hochschulmeisterin. Mit über einer halben Minute Vorsprung kam sie vor Jana Uderstadt (Uni Frankfurt am Main) ins Ziel. Bereits nach dem Schwimmen war Fricke in der Spitzengruppe dabei. Das starke Radfahren von Uderstadt glich die Hannoveraner Studentin dann auf der Laufstrecke aus. 18:42 Minuten brauchte die spätere Siegerin für die fünf Kilometer durch den Rheydter Stadtparcours. So stand am Ende Fricke vor Uderstadt auf der Ergebnisliste. Lisanne Naumann von der RWTH Aachen kam auf den Bronze-Rang.

Text: Tabea Fricke, Bilder: adh

Bericht DHM Tischtennis 2016

Zu dritt reisten die Vertreter der Leibniz Universität und der Fachhochschule Hannover nach Wuppertal zur diesjährigen DHM Tischtennis. Das Teilnehmerfeld mit über 200 Spielerinnen und Spielern war mit ca. 70 Akteuren aus den Bundes-Regional- und Oberligen wiedermal bestens besetzt.

Die größten Chancen der Hannoveraner konnte sich der Drittligaspieler Yannick Dohrmann ausmalen. Nach zwei souveränen Siegen in der Gruppenphase setzte er in der ersten Hauptrunde aufgrund eines Freiloses aus und siegte in den anschließenden zwei Spielen. Nach hartem Kampf musste er sich aber im Achtelfinale dem besser gesetzten Regionalligaspieler Milchin geschlagen geben. Marcel Kaufmann erreichte nach einer Absage in seiner Gruppe automatisch die Hauptrunde. Dort traf er auf einen vermeintlich stärkeren Spieler, gegen den er etwas

unglücklich verlor. „Es war mehr drin“, urteilte Marcel im Anschluss. Linda Kleemiß konnte ihre drei Gruppenspiele für sich entscheiden und zog als Gruppensiegerin in die Hauptrunde ein. Ihre folgende Gegnerin aus Bayern präsentierte sich in Topform und gewann in drei sehr engen Sätzen.

Auch ohne Medaillengewinn war die diesjährige DHM eine lohnende Veranstaltung. Die Grillparty am Samstagabend bestach durch ihre Geselligkeit und ermöglichte den Austausch mit anderen Studierenden. Ein besonderes Lob gebührt dem Hochschulsport Wuppertal für eine perfekt organisierte Veranstaltung.

Text: Marcel Kaufmann

Bericht EUSA Games 2016 - Rudern

European University Games 2016 Rudern 

Durch den Titelgewinn im leichten Doppelzweier auf den letztjährigen Hochschulmeisterschaften in München konnte die Wettkampfgemeinschaft Hannover, dieses Boot nach Zagreb schicken. Patrick Leineweber konnte sich über seinen Titelgewinn bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Hannover im Jahr zuvor seine Qualifikation sichern. Unterstützt wurde das Team von Trainer Robin Aden.

Vom 12. bis 13.Juli fanden in Zagreb die Ruderwettbewerbe der European University Games in Zagreb statt. Vorher hatte das Team Zeit sich an die Strecke zu gewöhnen. Bei sehr heißen Temperaturen, um die 37 Grad, galt es zu Anfang sich zunächst einmal zu akklimatisieren und vorwiegend im Schatten aufzuhalten. Erst in den Abendstunden konnte das erste Mal die schöne Regattabahn befahren werden, bevor dann am Dienstag der Vorlauf des leichten Doppelzweiers mit insgesamt 12 Meldungen anstand. Dabei konnte sich der leichte Hannoveraner Zweier zwar mit einem sehr starken Start zeigen, reduzierte das Tempo dann nach 750m jedoch aufgrund extrem starker und zu diesem Zeitpunkt schon vorangeeilter Kroaten deutlich. Patrick Leineweber (LUH) konnte souverän seinen Vorlauf im Einer gewinnen.

So stand dann am Tage darauf der Hoffnungslauf an, in dem noch einmal die Chance bestand den leichten Doppelzweier für das A-Finale am darauffolgenden Tag zu qualifizieren. Nach erneut starken ersten 500m war es Johannes Schregel (Tiho) und Konrad Thibaut (LUH) allerdings nicht möglich sich an der Spitze zu halten und das doch überraschend hohe und kontinuierliche Tempo mitzugehen. So reichte es am Ende leider trotz des vielen und harten Trainings nicht für das A-Finale. Patrick konnte auch deutlich sein Halbfinale gewinnen und zog als Favorit in das A-Finale der Männer Einer ein. Zunächst verständlicherweise niedergeschlagen, schalteten Johannes und Konrad zusammen mit Trainer Robin Aden und anderen Leidensgenossen der Deutschen Ruderequipe, schnell wieder in den gewohnten Gute-Laune-Modus und genossen die Atmosphäre der European University Games. Patrick konnte am Tag der Finals voll und ganz überzeugen und gewann mit großem Vorsprung sein Finale. Der leichte Doppelzweier konnte im B-Finale Vierter werden. Speziell nach dem Finaltag konnten kulinarische Speisen und Getränke voll und ganz ausgetestet werden. Nach der kräftezehrenden Party konnte sich die Wettkampfgemeinschaft Hannover dann auch anderen Sportarten zuwenden.

Letztendlich war die EUG in Zagreb ein großartiges sportliches Großereignis. Auch war es eine einzigartige Möglichkeit junge Athleten aus ganz Europa kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Text: Johannes Schregel, Bilder: Rudergemeinschaft Angaria

Bericht DHM Rudern 2016

Auch bei der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft im Rudern in Bremen nahmen zahlreiche hannoversche Studenten und Studentinnen teil. Insgesamt waren es X-Athleten, die vom 2.-3. Juli ihr Können in verschiedenen Boots- und Gewichtsklassen gegen die nationale Konkurrenz unter Beweis stellten.

Für viele war es der erste Wettkampf im Rudersport, dementsprechend traten sie gegen Gleichgesinnte in sog. „Novice-“ und „Challenge-“ Rennen an und sammelten erste Erfahrungen.

Für die „alten Hasen“ ging es in den Meisterschaftsrennen um eine Qualifikation für die EUC (European Universities Championships), die 2017 für die Ruderer in Serbien stattfindet.

Eines vereint jedoch alle miteinander: wochenlange Vorbereitung und schweißtreibendes Training für den Erfolg.
Daher sind die sportlichen Leistungen sehr erfreulich. Neben zahlreicher Finalteilnahmen stechen besonders die errungenen Medaillen heraus. Einen souveränen dritten Platz und somit Bronze konnten sich Johannes Schregel und Konrad Thibaut im leichten Doppelzweier der Männer sichern.
Außerdem präsentierte sich der Männer Achter von seiner bester Seite. Nach einem starken Vorlauf durften sich Cornelius Dietrich, Lorenz Quentin, Fabian Wolff, Matthias Arnold, Florian Brüsewitz, Sven Leßner, Tom Bode, Carl-Philipp Hoppe und Steuerfreu Sabine Jäger über Silber im Finale freuen.

Alle Ruderer und ihre Trainer blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück. Eine durchgehend gute Stimmung, die auch nicht durch das schlechte Wetter getrübt werden konnte, lässt die Vorfreude auf die nächste DHM steigen. 

Text: Johannes Schregel

Bericht Europäische Jonglier-Convention 2016

In der Zeit vom 30. Juli bis 7. August 2016 fand in Almere die 39. Europäische Jonglier-Convention (EJC) statt. Die Europäische Jonglier-Convention – bzw. European Juggling Convention - ist das weltweit größte Treffen von JongleurInnen (in diesem Jahr mit ca 5.000 JongleurInnen und auch ArtistInnen, EinradfahrerInnen, TänzerInnen etc.) und wird jährlich im Sommer in wechselnden Ländern Europas von JongleurInnen ehrenamtlich organisiert. Abgesehen von einer tollen Festivalstimmung und der Möglichkeit viele Leute (wieder)treffen zu können, werden viele Workshops für unterschiedliche Niveaus von JongleurInnen angeboten. Hier gab es für sämtliche Jonglage-Disziplinen unterschiedliche Angebote: Jonglierbälle, Keulen, Ringe, Diabolo, Devil-Stick, Kontaktjonglage, Hut-Jonglage, Einrad.

Da in unserer Gruppe im Sommersemester 2016 der Schwerpunkt auf Passing und Takeout Techniken lag, besuchten wir vor allem Workshops, bei denen Techniken vermittelt wurden, die wir mit bereits Gelerntem gut verbinden konnten. Darüber hinaus wurden von jedem/r Teilnehmer/in Workshops besucht, die seinen individuellen Vorlieben entsprach. So wurden auch Workshops zu Themen besucht, die im Sommersemester gar nicht oder nur wenig besprochen wurden. Eine Gruppe aus Japan z.B hat allen Interessierten Asalato spielen beigebracht, ein in Europa sehr unbekanntes aber umso faszinierenderes Percussioninstrument. Es besteht aus mit Schnüren verbundenen Kugelrasseln, die um die Hände gewirbelt und geworfen werden. Des weiteren wurden Workshops zu folgenden Themen besucht: Kontaktjonglage, Diabolo, Poi, Kendama, Cigar Boxes, (Street), Slackline Performance, Bouldern, Parkour, Contact Dance, Lindy Hop, Fire Safety etc. Weiterhin haben wir eines der Muster, die wir uns im letzten Jahr erarbeiteten, in einem gut besuchten Workshop vermittelt. Darüber hinaus fand auf der EJC die Europäische Meisterschaft im Volleyclub, Jollyball und Jolleystick statt. Als Gruppe besuchten wir vor allem die Vollyclub-Turniere, in denen eine Art Volleyball mit Keulen statt Bällen gespielt wird. Dieses Jahr erreichte einer unserer Teilnehmer mit seinem Partner zusammen das Viertelfinale des Turniers. Durch diesen Erfolg motiviert, wollen unser Training im nächsten Jahr noch weiter intensivieren, um beim nächsten Mal mit mehreren Teams teilzunehmen. Weiterhin gab es zahlreiche Aktivitäten für die Einrad-FahrerInnen unter uns, u.a. ein Einradhockeytunier welches die Mannschaft eines Teilhnehmers aus unserer Gruppe gewonnen hat.

Natürlich gab es auf der EJC viele Shows und ein großes Rahmenprogramm: eine Eröffnungsshow, Parade durch die Stadt, Open Stages, Renegades, Galashows, Feuershows, Jonglierspiele, Konzerte, Partys und vieles mehr. Daneben war die EJC für uns natürlich auch eine ideale Möglichkeit neue Dinge zu sehen, sich mit anderen auszutauschen und miteinander neue Tricks zu lernen.

Text: Andre Schulze

Bericht DHM Orientierungslauf 2016

Am 05. und 06. Mai fanden die diesjährigen Hochschulmeisterschaften im Orientierungslauf (OL) in Kolpin/Storkow bei Berlin statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der TU Berlin und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband.
Mit dabei war auch dieses Jahr wieder ein kleines Team der OL-Gruppe des Hochschulsports Hannover. Für Viktor, Frank, Kai und Uta war es die erste Teilnahme an Hochschulmeisterschaften.

Beim Orientierungslauf geht es darum, möglichst schnell die auf einer Karte eingezeichneten Posten im Gelände zu finden und anzulaufen. Dabei ist eigentlich nur die Reihenfolge der Posten vorgegeben. Als Hilfsmittel zur Orientierung stehen dem Läufer oder der Läuferin neben der Karte noch ein Kompass und eine detaillierte Beschreibung der Postenstandorte zur Verfügung.
Nachdem die vier in Storkow am Wettkampfzentrum angekommen waren, hatten sie noch ein wenig Zeit, bevor der erste Läufer sich zum Start für die Einzelläufe begeben musste. Langsam aber sicher wurden alle doch etwas nervös und waren froh, als sie endlich loslaufen durften.

Im Wald wurde schnell klar, dass der Wald bei Storkow nicht mit der EIlenriede vergleichbar ist. Vor allem die Höhenunterschiede waren deutlich ungewohnt für die Gruppe aus dem doch eher flachen Hannover. Obwohl alle während ihrer Läufe mehr oder weniger ausgeprägte Schwierigkeiten bei der Orientierung hatten, haben es alle geschafft, wohlbehalten am Ziel anzukommen.
Nach einer Nacht in der Turnhalle haben Viktor, Kai und Uta am Sonntag noch am Staffel-Wettbewerb teilgenommen. Die Staffelläufe waren in einem Wald bei Kolpin, einem Nachbarort von Storkow. Die beiden Ziele des Teams, nicht disqualifiziert zu werden und nicht als letzte Gruppe ins Ziel zu kommen, konnten trotz einiger Probleme beim Finden der Posten erreicht werden.

Alles in allem hatten die Vier viel Spaß und die Möglichkeit, neue Erfahrungen im OL zu sammeln und Kontakte zu Orientierungsläufern und -läuferinnen von anderen Hochschulsportgruppen zu knüpfen. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Gruppe aus Dresden, die die hannoveraner TeilnehmerInnen zum Massenlager und zum Wettkampfzentrum mitgenommen hat!

Text: Uta Hillebrand

Bericht DHM Sportschiessen 2016

Bei der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft im Sportschiessen in Paderborn wurde die Leibniz Universität Hannover erstmals von Katharina Hempel vertreten. Sie ging in den Disziplinen Luftpistole und Sportpistole an den Start. Mit der Luftpistole werden insgesamt 40 Wettkampfschüsse abgegeben, wobei sich die ehemalige Kaderschützin souverän mit 372 Ringen für das Finale qualifizierte. Hier konnte sich Katharina von ihrem vierten Platz vom Vorkampf auf einen ausgezeichneten dritten Platz vorkämpfen, musste sich damit jedoch gegen die Nationalkaderherren geschlagen geben. Am zweiten Tag stand das Schießen mit der Sportpistole bevor. Hierbei werden insgesamt 60 Schuss abgegeben, welche mit je 30 Schuss auf den Präzisions- sowie den Duellmodus verteilt sind. Aufgrund des starken Teilnehmerfeldes konnte Katharina hier mit ihrer Leistung leider keinen Medaillenplatz erzielen. Nun kann ein weiteres Jahr trainiert und die Leistungen verbessert werden, damit auch an den kommenden Deutschen Hochschulmeisterschaften erfolgreich teilgenommen werden kann.

Text: Katharina Hempel 

Bericht DHM Trampolinturnen 2016

Am 03.06.2016 begab sich eine kleine Gruppe hannoverscher Studenten bestehend aus Jasmin Bergmann, Marius Schulte und Nico Rumpeltin auf den Weg zur DHM nach Konstanz am Bodensee. Für alle drei war dies der erste Hochschulwettkampf überhaupt. Verstärkung erhielten sie durch den Ehemaligen Markus Kreth, der bereits seine zwanzigste DHM bestritt.
Trotz der frühen Abfahrt verpassten wir das traditionelle Konstanzer Jump’n Dive. Willige Teilnehmer konnten dabei über ein Minitrampolin vom Steg in den See springen. Beim anschließenden Einturnen wurden erste neue Kontakte geknüpft und alte aufgefrischt. Diese wurden beim geselligen Ausklang des Abends vertieft.
Durch die erneut hohe Teilnehmerzahl begann der Wettkampf schon früh morgens, direkt nach dem Frühstück. Jasmin war erste Hannoveranerin und turnte ihre beiden Übungen sicher durch. Sie erreichte damit einen guten 71ten Platz in dem großen Starterfeld aus über 80 Turnerinnen. Danach starteten dann auch Nico und Marius im Einzel der Männer. Mit souveränen Leistungen in Pflicht und Kür erturnte Nico Rang 48. Dieser Erfolg ist besonders hervorzuheben, da er erst vor etwa einem halben Jahr mit Trampolin im Hochschulsport begann.
Eine kleine Überraschung gelang Marius, der sich mit starker Leistung in der Kür Platz 12 nach dem Vorkampf sicherte und somit ins Finale einzog. Dort zeigte er erneut eine saubere Übung und konnte seine bisherige Platzierung gegen die starke Konkurrenz behaupten.
Als letztes bestritten auch die Ehemaligen ihren Wettkampf. In einem spannenden Finale setzte sich Markus, mit Höchstschwierigkeit, gegen alle anderen Turner/innen durch. Mit lediglich zwei Zehnteln Vorsprung schaffte er es, sich den Platz ganz oben auf dem Treppchen zu sichern.
Trotz des straffen Zeitplans im Wettbewerb fanden wir dennoch Zeit für den obligatorischen Sprung in den kühlen Bodensee. Der Uni-Strand bot dazu den perfekten Platz und war mit nur wenige Minuten Fußweg von der Turnhalle sehr einfach zu erreichen.

Text: Jasmin Bergmann

Bericht DHM Ultimate Frisbee 2016

Die deutschen Hochschulmeisterschaften Ultimate Frisbee in Berlin und Hannover ist dabei! Ohne Vorrunde haben wir es doch noch geschafft uns zu Qualifizieren. 4 Mädels und 11 Jungs wollen als WG Hannover die Rasenfelder des Sportforums Berlin stürmen. Ziel dieses Jahr: Nicht letzter werden wie letztes Jahr! Und natürlich wie immer Spaß haben.
Die Anreise erfolgte am Freitagabend ganz entspannt mit dem Zug. Nach einer längeren eincheck-Zeit bezogen wir in Partystimmung unsere Gruppenzimmer. Dieses Jahr schliefen wir nicht wie sonst in Zelten sondern in einem sauberen, warmen Hotel. Vor dem Schlafen-gehen gab es noch bei einem guten Getränk und dem ersten Spiel der Fußball Europameisterschaft intensive Taktikgespräche für den nächsten Tag.
1. Turniertag: Hochmotiviert traf sich die Mannschaft Punkt 9 Uhr an Feld 1. Da wir als Team zuvor noch nie zusammen gespielt hatten mussten wir erstmal eine Namensrunde gemacht werden. Das hinderte uns aber nicht uns mit viel Spaß ins erste Spiel zu stürzen. Der Gegner waren die Uni Tübingen. Wir verloren haben uns aber super mit dieser tollen Mannschaft verstanden.
Auch unser nächster Gegner die TU Berlin trat mit nicht ganz so vielen Anfängern an, wie wir sie hatten und auch das Spiel verloren wir. Zu Verlieren drückte aber auf keinen Fall auf unsere Stimmung. Wir genossen die Sonne, feuerten uns weiter an  und feierten jeden Punkt doppelt und dreifach auch als wir dann gegen die WG Göttingen wieder 11:3 verloren.
Dadurch, dass wir nun 4. in unserem Gruppe waren stand uns für den Samstag das letzte Spiel bevor. WG Darmstadt hieß der Gegner und das Spiel war das absolute Highlight des Tages. Die Mannschaft hatte endlich zusammen gefunden und sich eingespielt. Mit Darmstadt hatten wir einen Gegner dem wir gewachsen waren. Es war ein spannendes Spiel. Jede Mannschaft gab nochmal 100%, die Mannschaften feuerten sich gegenseitig an und der Spirit des Spiels war klasse. Wir verloren ganz knapp mit einem Punkt hinten konnten aber richtig stolz auf uns sein.
Die Spiritwertungen waren abgegeben und die Duschparty war vorbei. Endlich konnten wir auf Essenssuche gehen. Wir fuhren zusammen zum Mauersegler und ließen den Tag bei Wurst, Pommes, Bier und guter Unterhaltung ausklingen.

2. Turniertag: Der Sonntag begann etwas langsamer als der Samstag. Noch etwas müde, noch etwas geschafft vom Vortag trafen wir uns 15 min vor dem Ersten Spiel gegen die WG Kiel auf Platz 5. Kiel konnte nur eine Frau stellen, weswegen sie nur noch mitspielten, damit das Turnier keine Ausfälle hatte. Wir gingen zuversichtlich in Spiel rein. Die kieler Mannschaft überraschte uns dann doch mit ihrer Art zu spielen. Viele lange Würfe, viele Scoobers und ab und zu wurden es dann doch offensichtlich ausgenutzt wenn ein missmatsch (Mann wird von einer Frau gedeckt) vorhanden war. Wir versuchten uns nicht demotivieren zu lassen, was an einem Sonntagmorgen schwierig ist. Doch nach 2/3 des Spiels legten wir dann endlich los wir machten einen Punkt nach dem anderen und holten nochmal ordentlich auf bis dann doch Kiel seinen verdienten Siegespunkt machte.
Beim 2. Spiel des Tages gegen die WG Rostock waren dann die Gute Laune und der Spirit wieder voll da. Wir waren zwar inzwischen einer weniger geworden aber auch mit 3 Frauen am Start holten wir das Beste aus jedem Spieler raus und hatten viel Spaß.
Das letzte Spiel gegen die Uni Bamberg war dann das Entscheidene. Es war unsere letzte Chance unser Turnierziel nicht letzter zu werden zu erreichen. Wir kämpften um jeden Punkt. Und endlich da war er, der längst überfällige Sieg. Ganz knapp aber verdient.

Wir haben uns niemals unter kriegen lassen. Immer motiviert, begeistert und fair im Spiel war unsere Mannschaft. Die Zuletzt dann ein richtiges Team wurde. Die Spiritwertung belohnte uns noch einmal für unsere positive Einstellung das ganze Turnier über. Zusammen mit  der Uni Bamberg belegen wir hinter der Uni Marburg und der Uni Kassel den 2. Platz!

Nächstes Jahr hoffentlich wieder mit dem schönsten Team der Welt – Hanoooover!!!


Text: Maja, Ultimate Frisbee

Mainz wie es läuft und schwitzt

Im Mai trat ich als Student der tierärztlichen Hochschule Hannover bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Marathon an. Austragungsort war in diesem Jahr die wunderschöne Stadt Mainz. Die Meisterschaften fanden zeitgleich mit dem Gutenberg Marathon vor etwa 75.000 Zuschauern statt. Mit meiner aktuellen Bestzeit von 02:58:14 h machte ich mir leichte Hoffnungen auf eine Podestplatzierung. Positiv überraschte mich zunächst der freundliche Empfang des zuständigen Sportreferates in Mainz.

Am Tag des Rennens brannte die Sonne erbarmungslos. Ein recht später Startschuss wurde mit Temperaturen mit bis zu 30 Grad begleitet. Bereits zu Beginn des Laufes konnte man die 15 Teilnehmer der Hochschulen anhand einer gelben Startnummer von dem über 700 Läufer starken Startfeld differenzieren. Die ersten 10 bis 12 km lief ich an der Seite eines Architekturstudenten aus Mainz. Diesen musste ich aufgrund meiner angepeilten Endzeit jedoch hinter mir lassen.

Der Lauf selbst führte durch die wunderbare Altstadt von Mainz. Dem Mainzer Dom passierend war man geneigt das Tempo zu drosseln und die Atmosphäre zu genießen.

Auf den letzten Kilometern lief ich an der Flanke eines Dozenten der Politikwissenschaft aus Berlin. Dieser gab jedoch auf den entscheidenden Kilometern das Rennen auf.

Trotz der Tatsache das ich mit 02:59:24 h unter meiner Bestzeit blieb, bin ich froh an dem Wettkampf teilgenommen zu haben. Wunderbar dass es Gelegenheiten wie solche gibt, sich mit Studenten anderer Fachrichtungen und Universitäten zu messen.

Am Ende erreichte ich den fünften Platz im meiner Altersklassenwertung des Gesamtfeldes des Gutenbergmarathons, sowie den fünften Platz in der Wertung der Hochschulen.

Ich bin motiviert weiter zu trainieren und das Sportreferat Hannover im nächsten Jahr wieder zu repräsentieren.

Text: Felix Kerlikowsky

Rock'n'Roll - Workschop in Dortmund

Freitag: Am 01. April um 16:00 sind wir mit 8 Teilnehmern aus dem R´n´R Aufbaukurs nach Dormund aufgebrochen. Hierfür hatten wir Uni-Bus gemietet. Um 18:30 Uhr kamen wir in Dortmund an. Da wir erst ab 20:00 in die Halle, die uns als Schlafquartier dienen sollte, hineinkonnten, haben wir die verbleibende Zeit damit überbrückt, in einer Pizzeria Abendbrot zu essen. Um 20:00 waren wir dann pünktlich in der Halle und wurden von den Organisatoren, den Tänzern der Dortmunder „High Fly“, empfangen. Nach einem kurzenKennenlernen und Klärung der organisatorischen Details konnten wir unser Schlaflager inder dafür gedachten kleinen Halle einrichten, die neben dem großen Hallenkomplex anden nächsten Tagen als Trainingsort dienen sollte. Den späteren Abend verbrachten wirdann aber gemütlich mit der ganzen Gruppe auf unseren Schlafmatten mit denmitgebrachten Süßigkeiten.

Samstag: Um 7:30 Uhr standen wir auf, denn nur bis 9 Uhr gab es Frühstück. Direkt im Anschlusswurde mit einem allgemeinen und ausführlichen Aufwärmtraining die sportliche Seite desWorkshops eingeläutet. Ab 10:00 Uhr teilte sich die gesamte Teilnehmerschar (ca. 80Personen) in die vorher definierten Gruppen auf. Diese orientierten sich an denTurnierklassen A, B, C und Junioren. Wir waren der C-Klasse zugeteilt. In der erstenTrainingseinheit stand die Akrobatik „Eis“ auf dem Plan. Da wir alle den D-Stütz bereitsbeherrschten, war dies eine passende Erweiterung für uns, da der „Eis“ eine Abwandlungdessen ist. Zwar konnten wir am Ende der Trainingseinheit diesen noch nicht endgültig,jedoch hatten wir die Grundlagen und Übungen gelernt, mit denen es uns im Trainingselber gelingen würde, weiter zu üben. In der zweiten Trainingseinheit wurden Jungen undMädchen getrennt unterrichtet. Während die Jungs einige Fitnessübungen gemachthaben, die als Grundlage für die Teilnahme an Turnieren vorausgesetzt werden, haben dieMädchen auf einem großen Trampolin Vorübungen für Saltos und Überschläge absolviert.Von 13:30 bis 14:45 war dann die wohlverdiente Mittagspause. Wir sind auf Gut Glück indie Stadt gegangen und haben dort einen schönen Bäcker mit Außensitzplätzen gefunden,bei dem wir belegte Brötchen, Kaffee und Kuchen in der Sonne genießen konnten. Nachdieser Pause war es etwas schwer, wieder in Gang zu kommen. Zum Glück stand fürunsere Gruppe als nächste Einheit „Musiktheorie“ auf dem Plan. Hierbei konnten wir imSitzen Musikstücke anhören und vieles über typische Elemente der Rock´n Roll-Musik undInterpretationsmöglichkeiten für den Rock´n Roll-Tanz lernen. In der letztenTrainingseinheit des Tages hatten wir die Möglichkeit, einen für uns ganz neuen Tanzkennenzulernen, nämlich den „West Coast Swing“. Interessant, aber wir bleiben danndoch lieber beim Rock´n Roll. ;) Um 18:00 war das Training beendet. Nach dem Duschengingen wir, gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern, in das reservierte Lokal in derStadt, in dem schon ein Abendessen für uns organisiert war. Der Ausklang des Abendsfand wiederum in der Halle statt, wo eine Jack´n Jill-Party sowohl den Teilnehmern alsauch den Zuschauern viel Spaß brachte.

Sonntag: Der Sonntag begann ebenso wie der Samstag mit frühem Aufstehen und einemgemeinsamen Frühstück. Nach einem intensiven Aufwärmen begann das Training um10:00, für uns mit der Akrobatik „Scherenteller“. Da man diesen nicht am Stück üben kann,sondern zwischendurch Pausen machen muss, um sich zu erholen, hat uns die Trainerinnoch nebenbei einige andere Akrobatik- Ein- und Ausgänge sowie Variationen gezeigt, dieman schnell nachmachen konnte. In der letzten offiziellen Trainingseinheit desWochenendes waren wir für den Choreoteil „gezielt Highlights setzen!“ eingeteilt. Das hatviel Spaß gemacht, da wir alle gemeinsam eine kleine, nicht unkomplizierte Tanzfolgegelernt und immer wieder getanzt haben. Die Mittagspause verbrachten wir wieder in derStadt, aber diesmal bei einem anderen Bäcker. Hier konnten wir Kraft sammeln für das„große Finale“. Denn als Abschluss des Workshops standen nochmal alle Trainer in dergroßen Halle zur Verfügung und man konnte frei Üben und fragen, worauf man Lust hatte.Dieses Angebot haben wir ausführlich genutzt, die im Workshop gelernten Dingewiederholt und eigene Akrobatiken geübt und mit Hilfe der Trainer verbessert. Um 16:30war der Workshop dann offiziell beendet. Nachdem wir unsere Sachen gepackt und imBus verstaut hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Um ca. 19:00 waren wir wieder inHannover am Moritzwinkel.Ein toller Workshop, bei dem wir als Breitensportgruppe ganz gut mit den Turnierpaarenmithalten konnten. Wir hatten viel Spaß und haben viel mitgenommen für unser eigenesTraining.

Text: Rockabuddies

Rock'n'Roll - Workschop in Braubschweig

Um 7.15 Uhr trafen wir uns am Sportcampus, eine unmenschlich frühe Uhrzeit – jedenfalls für Studenten an einem Samstag. Wir, das sind 8 Paare aus dem fortgeschrittenen Rock’n’Roll-Kurs des Unisports Hannover. Einige Paare sind schon lange dabei, einige gehören erst seit kurzem zu den Fortgeschrittenen.

Und wohin wollten wir uns auf den Weg machen? Ausgerechnet nach Braunschweig...

Der Workshop wurde von den Rockin’ Lions aus Braunschweig organisiert, es kamen ca. 80 Teilnehmer.

Nach einer kurzen Begrüßung fing schnell der sehr anstrengende sportliche Teil an. Schon das Aufwärmen war anspruchsvoll, sowohl von der Kondition als auch von der Koordination her. Anschließend hatten wir den Samstag über den Tag verteilt insgesamt vier Trainingseinheiten, je 90 Minuten. Es wurden verschiedene Einheiten gleichzeitig angeboten, zwischen denen jedes Paar wählen konnte. Es gab verschiedene Tanzfolgen und diverse Akrobatiken, die man lernen konnte. Zudem hatten die Einheiten sehr unterschiedliches Niveau, sodass für jedes Paar etwas dabei war.

Es wurden mehrere Akrobatiken angeboten, die wir in der Tanzfolge brauchen, die wir aktuell im Unikurs üben. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, diese viel intensiver zu üben, als wir es im regulären Kurs je könnten.

Da die Pausen zwischen den Einheiten nur sehr kurz waren, konnten wir uns erst abends nach der letzten Einheit wirklich entspannen.

Dafür gingen wir mit fast allen Teilnehmern des Workshops in eine Pizzeria, denn mit einer Pizza auf dem Teller lässt es sich gleich viel besser entspannen. Die Pizzeria war etwas überfordert, eine so große Gruppe zu bewirten, aber letztlich wurde jeder im Laufe des Abends satt. Danach haben wir den restlichen Abend in unserer Hannoveraner-Gruppe draußen unter dem Sternenhimmel verbracht, bevor wir alle müde in unsere Schlafsäcke in der Turnhalle gefallen sind.

Am Sonntagmorgen ging es ähnlich früh los, mit einem sehr leckeren Frühstück. Diesmal gab es nach dem Aufwärmen nur zwei Trainingseinheiten, was auch gut war, denn die Anstrengungen des Samstags machten sich vor allem bei den ungeübten Tänzern von uns bemerkbar.

Zum Abschluss des Workshops fand noch eine freie Trainingseinheit statt, in der alle Trainer anwesend waren, wir sie mit Fragen bombardieren konnten und noch viele gute Tipps bekommen haben.

Wir haben alle viel Neues gelernt. Nicht alles hat am Ende geklappt, aber wir haben viele Anregungen und Ideen bekommen, was und wie wir in Hannover weiter trainieren und das Neugelernte umsetzen können.

Nach einem Eis und einem Gruppenfoto ging es nach einem anstrengenden, aber tollen Wochenende wieder zurück in Richtung unseres schönen Hannovers. 

Was sollen wir sagen – zum nächsten Workshop kommen wir Hannoveraner sehr gerne wieder her, hierher, nach Braunschweig.

Text: Jan-Willem Neumann

Wasserball - Turnierbericht Gofferttoernooi 2016

Spaß am Wasserballsport, das Flair europäischen Studentenlebens und weitestgehend gutes Wetter. Dazu ein starker dritter Platz mit Titelambitionen und ein solider neunter Platz, mit dem sich auch die zweite Garde im von studentischen Teams dominierten Mixed-Turnier respektabel verkaufen konnte. So könnte man das Gofferttoernooi 2016 in aller Kürze beschreiben. 

Dieses Mal hätte es der Spitzenplatz sein müssen. Und trotzdem konnte sich die erste Mannschaft - wie schon im vergangenen Jahr - am Ende nur an dritter Stelle in die Tabelle eintragen. Nach einem guten Start mit zwei sicheren Siegen gegen die Jungs und Mädels vom KIT (6:0) und das Niederländische Team von "De Punderman" (9:2) ging die dritte und entscheidende Partie gegen "De ballentent" unglücklich mit 3:4 verloren. Zwar starteten die Hannoveraner auch diesmal mit einer 2:0 Führung, konnten ihr Potential nach unzähligen Stürmerfouls und Hinausstellungen, bei denen sie teilweise in doppelter Unterzahl verteidigen mussten, nicht mehr zur Geltung bringen. Da halfen auch das Verständnis der Turnierleitung und die Zusicherung, dass betreffender Schiedsrichter zukünftig keine der hannoverschen Partien mehr pfeifen würde, nicht über die Enttäuschung hinweg. Mit dem Sieg gegen die personalgeschwächten Munich Tritons (9:2) reichte es nur noch zum Platzierungsspiel um Platz drei, das mit 7:4 gegen die JAWS wiederum gewonnen werden konnte. 

Die "Zweite" brauchte ein wenig um sich einzuspielen. Dann aber zeigte sich, dass das ambitionierte Training der letzten Wochen Früchte getragen hat. Die geringe Spielerfahrung machten die Unisportler zunehmend durch schönes Centerspiel und einen von Partie zu Partie besser gelingender Spielaufbau wett. Am Ende konnte sich die Mannschaft nach den ersten Niederlagen (2:9), (2:9), (0:6) zuerst ein Unentschieden gegen den "Piranha Mix" (3:3) und dann einen Sieg im Platzierungsspiel gegen "De Punderman" (3:1) erkämpfen.

Einen Anteil am progressiven Fortschritt der Wasserballerinnen und Wasserballer dürften auch die jüngsten Veränderungen innerhalb des vierköpfigen Trainerteams haben, dessen Führung seit diesem Semester der ehemalige Krefelder und jetzige WASPO 98 Akteur Caspar Weßler übernommen hat. 

Was wäre das für eine Veranstaltung gewesen, wäre es das ganze Wochenende nur um Sport gegangen? Sicher kein Wasserballturnier. Zwar heißt es in einem alten Klassiker: "Eine Pfütze, zwei Tore und ein Ball - das ist was wir gebrauchen", aber ein Wasserballturnier im Sommer erkennt man vor allem an einem Freibad voller Zelte, grillen am Abend und einem Partyzelt, in dem getreu dem Motto "what happens in the pool stays in the pool" in die Nacht getanzt wird. Wenn dann am nächsten Morgen der Sprung ins kalte Wasser schlagartig das Leben zurück in die Glieder schießen lässt, bekommt man ein Gefühl dafür, warum eine der härtesten Sportarten der Welt auch eine der schönsten ist.

 Text: Jens Behrens

Bericht DHM Leichtathletik 2016

Bei guten Bedingungen konnte die 9-köpfige Delegation der Leibniz Universität Hannover am 26.05.2016 in Paderborn viele gute Platzierungen verbuchen.

Svenja Rieck wurde in einer Zeit von 13,76s über die 100m Hürdenstrecke Deutsche Hochschulmeisterin. Diese Zeit bedeuteten nur 7 Hundertstelsekunden über ihrer Bestleistung. Ebenfalls auf dem Treppchen stand Annika Roloff, die mit einer Zeit von 13,93s Vizemeisterin wurde und der Uni Hannover somit einen Doppelsieg in dieser Disziplin bescherte. Annika wurde ebenfalls in ihrer Paradedisziplin Stabhochsprung Vizemeisterin mit einer übersprungenen Höhe von 4,40m. Die hohe Qualität dieses Wettbewerbes zeigte sich darin, dass die Gewinnerin 5cm über die Olympia-Norm sprang, wenige Wochen zuvor ist Roloff ebenfalls schon die Olympia-Norm von 4,50m gesprungen. Bronze gewann Felix Bromann über die 800m in einer Zeit von 1:55,72min. Eine Bestleistung konnte Louis Knüpling über 100m verbuchen, indem er in 10,97s zum ersten Mal die 11s-Marke durchbrach (6. Platz). In seiner Paradedisziplin dem Dreisprung wurde er 4. mit 14.27m – seinem einzigen gültigen Versuch – hier wäre noch sicherlich noch einiges mehr drin gewesen. Weitere gute Platzierungen erreichten Fabian Kuklinksi (6. Platz 5000m 15:48,80min), Sebastian Rebischke (4. Platz Speerwurf 57,26m), Steffen Rothmann (6. Platz 110m Hürden 15,70s, 11. Weitsprung, 12. Kugel und Diskus), Fabian Ehlers (7. Platz 1500m 4:03,96min) und Frederik Kampling (10. Platz Hochsprung 1,85m).

Das Hochschulteam Paderborn hat einen wirklich guten Wettkampf ausgerichtet und für eine angenehme, sportlergerechte Atmosphäre gesorgt.

Text: Svenja Rieck

Bericht DHM Schwimmen 2016

Dieses Jahr fanden vom 27.5-29.5.2016 die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Schwimmer in Göttingen statt. Dort nahmen drei Sportler der Leibniz Uni teil. Besonderheit war diesmal, dass gezeltet und außerdem im Freibad geschwommen wurde. In den Jahren zuvor fanden sowohl Wettkampf als auch die Übernachtung meist in der Halle statt.

Nach unkomplizierter Anreise am Freitag starteten wir gleich nachmittags in den Wettkampf. Besonders Anne kam gut in den Wettkampf rein, denn sie qualifizierte sich hierbei souverän als 4. in 0:34,34 min für das Finale über die 50 m Brust. Aber auch Mark (50 m Brust  in 0:34,28 min, 36.) und Fabian (100 S in 1:03,80 min, 19.) konnten, in Anbetracht dessen, dass die DHM nur als Vorbereitungswettkampf für die eine Woche später anstehenden norddeutschen Meisterschaften, mit ihren Leistungen zufrieden sein.

Am Samstag ging es dann zunächst für Mark (in 1:00,72 min) und Fabian (in 0:56,90 min) über die 100 m Freistil, wobei Fabian einen starken 13. belegte. Anschließend stand für Anne das Finale an, in dem sie ihre Vorlaufzeit auf 0:34,20 min verbessern konnte, das Podest allerdings als 4. knapp verpasste.

 Am Sonntag wurde dann nochmal alles herausgeholt. Als erstes gingen alle drei über die 50 m Freistil an den Start. Die Zeiten von Anne (31,75), Mark (28,66) und Fabian (26,67) waren allesamt in Ordnung. Des Weiteren gingen Anne (1:22,89 min, 10.) und Mark (1:20,07 min, 26.) über die 100 m Brust an den Start, wobei Anne knapp an der Finalqualifikation scheiterte. Fabian ging über die, gar selbstmörderischen, 200 m Schmetterling ins Wasser, wobei auch er knapp als 4. in 2:27,78 min am Podest vorbei schwamm.

Allerdings hatte die DHM auch abseits des Wettkampfgeschehens viel zu bieten. Wir konnten viele nette Schwimmer aus anderen, teilweise sogar ausländischen, Kulturkreisen kennenlernen, da Anne uns die Truppe aus ihrer bayrischen Heimat Regensburg vorstellte. Auch allein für Events wie die Regenerationsstaffel, Rutschkontest, Pastaparty und die gemeinsame Party mit allen Schwimmern  am Samstagabend, hätte sich die Reise nach Göttingen schon gelohnt.

Wir freuen uns jetzt schon auf die DHM im nächsten Jahr, bei der wir dann Hannover hoffentlich mit einer größeren Gruppe vertreten können.

Text: Mark, Fabian und Anne-Kathrin

Bericht DHM Karate 2016

Bei der diesjährigen DHM im Karate in Halle (Saale), die mit einem Starterfeld von über 150 StudentInnen eine der größten ist, wurde die Leibniz Universität Hannover von Kevin Daxenberger vertreten. In der Klasse 9.-4. Kyu trat er in den Kategorien Kata (Form) und Kumite (Freikampf) an.

In der Disziplin Kata, bei der die Wettkämpfer eine feste Abfolge von Techniken möglichst präzise, kraftvoll und dynamisch zeigen, setze er sich in den drei Begegnungen der Vorrunde mit eindeutigen Ergebnissen souverän durch und qualifizierte sich so für das Finale. Dort trat er mit der Kata Bassai Dai gegen Peter Lepucki (TU Dresden) an, der die gleiche Kata zeigte. Leider verlor Kevin Daxenberger das Finale knapp mit 2:3 Flaggen und gewann die Silbermedaille.

Bei dem noch größeren Starterfeld in seiner Klasse, in der Kategorie Kumite, konnte er die ersten beiden Kämpfe mit guten Leistungen für sich entscheiden. Leider wurde er im dritten Kampf gestoppt und landete im Mittelfeld.

Text: Kevin Daxeberger

Bericht vom Langlauf-Wochenende des Spielkurs 2016

Es war eigentlich wie jedes Jahr: am Freitagabend gegen 18 Uhr trudeln die vielen TeilnehmerInnen so langsam ein, per Bahn und Bus, mit dem Pkw. Diese Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr immer beliebter, so dass sich für dieses Wochenende schon an den ersten 5 Tagen über 30, bis November 2015 dann insgesamt 49 Personen angemeldet hatten. Durch Krankheit und einige andere persönliche Gründe bestand die Gruppe tatsächlich aus 39 Personen, davon noch 14 StudentInnen der Hannoverschen Unis Untergebracht waren wir alle im Landschulheim der Region Hannover.

Für ein gemütliches Wiedersehen oder auch erstes Kennen lernen untereinander wurde der erste Teil des Abends bei gutem Essen und Getränken in der Bavaria-Alm verbracht (auch schon gute Tradition). Nach der Beruhigung des Magens ging es dann zu Fuß zurück in die Unterkunft und unzählige Spiele wurden ausgepackt. Es begann das, was neben dem Sport einen wesentlichen Teil des Wochenendes ausmacht: das Miteinander in wechselnden Gruppierungen diverse Spiele spielen. Nicht nur Brettspiele, auch Spielformen mit Pantomime, Frage und Antwort waren im Angebot. Erst spät (früh) wurde das Licht gelöscht. 

Am Samstag nach einem ausgiebigen Frühstück wurden verschiedene mögliche Routen für die Tagesaktivitäten beraten, es bildeten sich Gruppen. Da auf den Loipen genug Schnee lag (ca. 20 cm), wurden anschließend die Langlaufski mit dazugehöriger Ausrüstung ausgegeben (Leihausrüstungen). Es ist üblich, dass erfahrene Skilangläufer die „Neulinge“ einweisen und mit ihnen in mehreren Gruppen in die Loipe gehen. Start war gegen 10 Uhr. Einige Gruppen waren viele Stunden auf Tour, andere eher zurück. Das wird immer individuell in der Gruppe entschieden, je nach können (und wollen). Gegen 16 Uhr waren die meisten wieder zurück, viele ziemlich geschafft von so vielen Stunden Bewegung an der frischen Luft.

Mehrere „Neu-Skilangläufer“ äußerten hinterher, dass sie dieses neue Sporterlebnis sehr schön fanden und gerne wiederholen würden. Damit wurde ein klassisches Ziel des Spielkurses erreicht: den Mitgliedern unabhängig vom individuellen Können neue Sportarten zu zeigen, sie zu bestärken, neue Sportarten ohne Scheu, Angst und peinlichem berührt sein, auszuprobieren. Niemand braucht im Spielkurs Bedenken zu haben, dass er/sie als totaler Anfänger oder weniger sportlicher Mensch ausgegrenzt wird. Nein, man wird ermutigt, alles auszuprobieren und mitzumachen.

Eine andere größere Gruppe ist in diesem Jahr schon am Samstag auf dem Brocken gewandert, da für den Sonntag (sonst unser „Brocken-Tag“) Regen angesagt war. Eine richtige Entscheidung. Oben war es allerdings recht stürmisch.

Nach einer Erholungsphase und einem kräftigen und leckeren Abendessen ging es wieder in unseren Aufenthaltsraum. Auch an diesem Abend war die Durchhalte-Kondition an den Spieltischen nach dem anstrengenden Tag erstaunlich.Da während er Spiele und in diversen Pausen zwischen verschiedenen Spielen auch viel geklönt wurde, ergaben sich zahlreiche neue Kontakte untereinander, lernte man sich viel besser kennen.

Am Sonntag war nach dem Frühstück das große Aufräumen angesagt. Die Zimmer mussten sauber hinterlassen werden, der Gruppenraum vom Chaos befreit werden. Dann haben sich alle nochmals zusammen gefunden und es wurde besprochen, wer vor der Rückreise noch was machen möchte. Wieder gab es verschiedene Vorschläge für Aktivitäten und es fanden sich mehrere Gruppen, die dann in Eigenregie sich organisierten und noch einen schönen Tag im Harz verbrachten.Da es im Oberharz recht feucht geworden war, fuhr eine Gruppe z.B. in Richtung Bad Harzburg und wanderte dort oberhalb vom Eckertal zum Luchsgehege und kehrte auf dem Rückweg im Molkenhaus ein. 

Nächstes Jahr werden sich die meisten wieder sehen – im Harz, zum Skilanglauf – und zu vielen anderen Aktivitäten in dieser tollen, sich ständig verändernden Gruppe, die immer und überall viel Spaß hat (siehe auch (teils lange) Radtouren im Sommer irgendwo in Deutschland, Wanderwochenenden im Herbst, regelmäßige Spieleabende und, und...).

 Text: Nico Jester

Bericht DHM Leichtathletik (Halle) 2016

Am Mittwoch, den 03. Februar 2016, fanden in der schönen Halle in Frankfurt/Kalbach die Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Leichtathletik statt. Von der LUH reisten zwei Athleten an.
Louis Knüpling startete mit starker Konkurrenz im DreisprungSascha Pfeuffer von der Uni Mainz hatte ihn bei den DHM vor zwei Jahren jeweils in der Halle und auf dem Platz im letzten Sprung vom Siegerpodest verdrängt. Somit war die Zielsetzung klar, die persönliche Hallenbestleistung zu verbessern und eine Medaille zu holen.
Schon früh erreichte Louis Knüpling eine Sprungweite von 14m, die ihm eine vordere Platzierung sicherte, übertrat jedoch leider einen noch weiteren Satz in der Nähe der 15m-Marke. Für die letzten Sprünge wurde es dann noch einmal spannend: Knüpling hatte Rang drei vor seinem Konkurrenten Pfeuffer sicher und bis zu Rang zwei (14,58m) fehlten nur noch ein paar Zentimeter. Mit Knüplings erreichter Weite von 14,36m ist ihm das zwar leider nicht ganz geglückt, dennoch sicherte er sich die Bronzemedaille und verbesserte seine Hallenbestleistung. 
Über die 800m gewann Patrizia Spanke ihren Zeitlauf und belegte bei starker Konkurrenz insgesamt Rang 5 in 2:17,51 min. Damit verpasste sie zwar knapp die Qualifikationszeit für die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle, stellte jedoch eine neue Hallenbestleistung auf. 
Kurzum war es ein zufriedenstellender Wettkampftag für die beiden Athleten.   

Text: Patrizia Spanke

Bericht Deutsche Meisterschaften im Lang-Orientierungslauf 2015

Deutsche Meisterschaften im Lang-Orientierungslauf - 09./10. Oktober 2015

In diesem Jahr fanden die Deutschen Meisterschaften in der klassischen Langdistanz im Harz statt, also quasi um die Ecke. Das ermöglichte auch einigen Teilnehmern aus der Sportgruppe Orientierungslauf des Hochschulsports Hannover einmal an einem solchen großen Wettkampf teilzunehmen.

Freitag, 09.10.: Sprint (Bad Harzburg, Innenstadt und Kurpark)
Zum Auftakt gab es am Freitag einen Sprint-Lauf, der durch den Kurpark und die Innenstadt von Bad Harzburg führte. Sprint heißt beim Orientierungslauf etwa 2-3 km Luftlinie mit Siegerzeiten um die 15 Minuten. Viele schnelle Richtungs­änderungen und Zäune machten den Lauf sehr anspruchsvoll. Dabei konnten sich auf der Männer-Strecke Alexander Dorndorf, Jan Weiß und Viktor Lange vom Hochschulsport direkt hintereinander auf den Plätzen 17-19 einreihen, jeweils mit nur 7-10 Minuten Rückstand auf den Gewinner.

Samstag, 10.10.: DM Lang (Diabas-Steinbruch Huneberg, Bad Harzburg)
Die Meisterschaften in der Langdistanz sind immer sehr anspruchsvoll und lang, und in diesem Jahr verliefen die Strecken zudem durch ein sehr diffiziles Gelände im Harz mit vielen Steinfeldern und schwieriger Topographie. Hinzu kam ein eisiger Wind, der auf der kahlen Fläche des Wettkampfzentrums wehte, aber immerhin blieb es trocken. Bei den Frauen konnte Nadine Bagdahn mit genau 90 Minuten Laufzeit einen soliden Lauf hinlegen. Bei den Männern kam Alexander Dorndorf mit einer sehr guten Laufleistung auf den 38. Platz, was bei einem diesem relativ erfahrenen Starterfeld in der H21 AK bei insgesamt 73 Startern eine sehr gute Leistung ist. Frank Thiemann und Jan Weiß kamen auf den 63. bzw. 65. Platz. Viktor Lange musste sich dieses Mal mit nur 8 Sekunden Rückstand mit dem 71. Platz zufrieden geben. Insgesamt hat auch dieser Wettkampf viel Spaß gemacht und vor allem haben alle an Erfahrung gewonnen – sicherlich die beiden Hauptgründe bei der ersten Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft!

Text: Paul Czioska

Bericht der Niedersächsische Meisterschaften im Staffel-Orientierungslauf 2015

Niedersächsische Meisterschaften im Staffel-Orientierungslauf - 21. Juni 2015

Die diesjährigen niedersächsischen Meisterschaften im Staffel-Orientierungslauf wurden in Langenhagen ausgetragen, also ohne weite Anfahrt erreichbar. Auch die Orientierungslauf-Gruppe vom Hochschulsport Hannover schickte 2 Staffeln ins Rennen. Das Gelände war geprägt von einem großen Park, einigen Siedlungsstrukturen und einem kleinen Waldgebiet. Das ermöglichte hohes Tempo und freie Sicht, aber auch die Gefahr von schnellen Fehlern. Die erste Staffel vom Hochschulsport trat in folgender Besetzung in der Hauptklasse an:

  • Alexander Dorndorf (Zeit: 30:34)
  • Frank Thiemann (Zeit: 36:36)
  • Marcus Sperling (Zeit: 35:53)

Alle drei kamen sehr gut ins Rennen und machten kaum Fehler, so dass am Schluss ein bemerkenswerter dritter Platz herauskam, mit satten 10 Minuten Vorsprung auf die viertplatzierten vom TK Hannover. Leider gab es trotzdem kein Platz auf dem Podest, da die Staffel außer Konkurrenz antreten musste ohne Startpass vom Niedersächsischen Turnerbund. Dennoch – ein toller Erfolg! Die zweite Staffel des Hochschulsports lief in der Rahmenklasse folgende Zeiten ein:

  • Marcel Trzewik (Zeit: 32:19)
  • Jan Gniesmer (Zeit: 29:12)

Auch Marcel und Jan kamen fast fehlerfrei ins Ziel und konnten sich in der Rahmenklasse damit ebenfalls den dritten Platz sichern!

Text: Paul Czioska 

Bericht der adh Trophy - Segeln 2015

Alles dabei – Sonne, Wind und viel Spannung

Bericht der ADH Trophy in München (Segeln) – 03. bis 04. Oktober 2015

Die ADH Trophy eine Vergleichsregatta im Segeln unter den deutschen Hochschulen hat nun zum dritten Mal stattgefunden. Nach Kiel und Hamburg hat diese in München am Starnbereger See stattgefunden. Für Hannover konnte noch kurzfristig das Team aus Jannis Müller-Ebhardt und Matthis Müllenmeister antreten. Die insgesamt 29 Hochschulteams sind in zwei Gruppen mit und ohne Spi gegeneinander angetreten. Die Anreise erfolgte bereits am Donnerstag. Schon am Freitag wurde vormittags nach einer kurzen Einweisung in die Boote fleißig bei Windstärke 3 trainiert. Wegen der kurzfristigen Nachmeldung war dies eine Premiere für das Team Hannover – im Vergleich zu den Teams anderer Hochschulen. Am Samstag fehlte leider der Wind und es konnte nur eine Wettfahrt stattfinden – dafür aber, konnten wir trotz Oktoberzeit noch ein Sonnenbad genießen. Am Sonntag wurden aber noch nach einem sehr frühen Frühstück zwei weitere Wettfahrten mit Windstärke 4 durchgeführt. In der Gesamtwertung belegte das Team der Universität Hannover in der Gruppe mit Spi den Platz 11 und konnte mithalten. Neben dem Wettkampfsegeln und der seglerischen Weiterbildung konnte das Team Hannover sich neu bilden. Die nächste ADH Trophy 2016 ist in Berlin geplant.

Text: Jannis Müller-Eberhardt

Rock'n'Roll Schulung in Bremen

Am Sonntag den 08. November sind wir morgens um 7 Uhr im Moritzwinkel mit drei Rock´n´Roll-Paaren zu einer Schulung nach Bremen aufgebrochen. Nachdem wir auf dem Weg noch eine Frühstückspause bei McDonalds eingelegt haben, sind wir wie geplant um 9 Uhr in Bremen an der Sporthalle angekommen. Von den Gastgebern der Rock´n´Roll Rebels aus Bremen wurden wir mit Kaffee und Snacks begrüßt und konnten die anderen 7 Tanzpaare (alle aus Bremen) kennen lernen. Danach begann die erste von vier 90 minütigen Trainingseinheiten. Nach einem kurzen Aufwärmen widmeten wir uns der Verbesserung unseres Grundschrittes in Basis-Tanzfiguren. Dazu haben wir uns alle paarweise in einer Reihe aufgestellt und verschiedene Übungen (Platzwechsel, Curl, Gretsche) absolviert. Ziel war Synchronität mit den anderen Paaren sowie den perfekten Grundschritt auszuführen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde uns in der zweiten Trainingseinheit eine komplexe Tanzfolge beigebracht, die wir am Ende viele Male und mit zunehmendem Tempo geübt haben. Über die Mittagszeit war dann eine ausgiebigere Pause vorgesehen, in der wir von den Bremern mit selbstgemachten Salaten und Würstchen versorgt wurden. Nun hatten wir auch Gelegenheit, mit den anderen Paaren ins Gespräch zu kommen. Einige kannten wir bereits von anderen Workshops in den letzten Jahren. Gestärkt und ausgeruht haben wir nach dem Mittag mit neuer Energie die bereits gelernte Tanzfolge schrittweise noch ausgebaut, am Ende beide Teile zusammengesetzt und durch häufiges Wiederholen perfektioniert und eingeprägt. Diese Tanzfolge nehmen wir mit zurück nach Hannover, um sie in eine neue Formationsfolge für die Rockabuddies einzubauen. Ein wertvoller Baustein, zumal der Input eines externen Trainers neue Stilvarianten und damit neuen Wind bringt. In der letzten Trainingseinheit hatte dann jedes Paar die Gelegenheit, unter den Augen der Trainier, individuelle Akrobatiken zu verbessern. Wir hatten auch Akrobatiken mitgebracht, die uns bislang noch nicht so recht gelingen wollten und erhielten wertvolle Tipps und Anregungen, die uns beim weiteren Training helfen werden. Voller Eindrücke und mit schweren Gliedern, aber zufrieden, haben wir uns gegen 17:30 auf den Weg zurück nach Hannover gemacht.

Text: Rockabuddies

Bericht DHM Kanupolo 2015

Am Wochenende vom 7. bis zum 8. November wurde in Göttingen die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Kanupolo ausgetragen. Wir hatten mit Lena, Julian, Tom, Mogli und mir eine Mannschaft aus Hannover gemeldet.

Nach der Anreise am Samstagmorgen fanden wir schnell ins Turnier und konnten die ersten beiden Gruppenspiele gegen Ruhr-West und Mainz gewinnen. Der dritte Gruppengegner hieß Göttingen, eine starke Mannschaft mit vielen Bundesligaspielern. Nach einer tollen ersten Halbzeit, konnten wir das Tempo in der zweiten Halbzeit nicht mehr mitgehen, sodass die Göttinger verdient als Gruppenerster hervorgingen.

Im nächsten Spiel ging es dann gegen die zweite Göttinger Mannschaft, die wir deutlich mit 7:1 besiegen konnten und damit war uns ein Platz unter den ersten acht sicher. Leider musste uns Tom am Abend verlassen und konnte beim letzten Spiel am Samstag gegen Hamburg nicht mit dabei sein. Das Team aus Hamburg hatte eine starke Mannschaft mit mehreren Nationalspielern, mit einer disziplinierten Leistung konnten wir lange mitspielen und lagen zur Halbzeit sogar 3:1 vorne. Doch in der zweiten Halbzeit führten einige leichte Ballverluste, die von Nationalspieler Lukas Richter auf überwältigende Art und Weise in Tore umgesetzt wurden, zur knappen 3:4 Niederlage.

Am Sonntag unterlagen wir dann gegen Berlin, konnten aber unser letztes Spiel gegen Leibzig knapp mit 5:4 gewinnen und beendeten die DHM somit auf dem siebten Platz. Ein hochklassiges Finale zwischen Köln und Göttingen rundete das tolle Wochenende ab. Köln gewann und belegte den ersten Platz vor Göttingen und Hamburg. Rückblickend können wir sehr zufrieden mit unserer Leistung und dem Resultat sein. Alle Spielen waren hart umkämpft und dass wir bei dem immer weiter steigenden Niveau auf der DHM nicht ganz oben mitspielen war uns schon vorher klar.

Es war ein tolles Wochenende mit packenden Spielen und entspannter Geselligkeit, das Lust macht weiter auf Turniere zu fahren und auszuprobieren, wie weit wir mit unserer Uni-Mannschaft kommen können.

Text: Jonathan Ursinus

Die Wasserballmannschaft in Aktion!

I. Bericht vom Tritons Tournament in München (24./25. Oktober):
Das hannoversche Hochschulsportsemester war gerade wenige Tage jung, da reiste dieses Wochenende bereits eine kleine Delegation unserer Mannschaft in den Süden, um beim ersten ZHS/Tritons Turnier unserem Lieblingssport zu frönen. Mit unseren Freunden aus München verbinden uns einige gemeinsame internationale Wasserballerfahrungen und so war es uns eine Vergnügen, ihre Einladung zu diesem für unsere Verhältnisse stark besetzten Turnier anzunehmen.
Die Ergebnisse des ersten Spieltages waren ernüchternd: Mit 9:4 gegen Tristar St Gallen, 8:5 gegen die Jugend der SG Stadtwerke München und 3:8 gegen Fürstenfeldbruck hagelte es drei deutliche Niederlagen, bei denen wir auch nur das Spiel gegen die Münchener Jugend mit etwas mehr Spielwitz und Aufmerksamkeit hätten gewinnen können. Dennoch hat insbesondere das Spiel gegen Fürstenfeldbruck viel Spaß gemacht.
Mit einem gemeinsamen Essen im Franziskaner Bräu und einer Partynacht im Jack Rabbit konnten unsere Gastgeber auch kulinarisch eine Punktlandung hinlegen und uns vom Münchener Nachtleben überzeugen. Als echte Partykracher erwiesen sich dabei die Engländer der Mannschaft Barts and London. Danke für die gute Stimmung!
Die Zeitumstellung an diesem Wochenende war ein Segen. Ausgeschlafener als erwartet durften wir gegen die Unimannschaft aus Leipzig den zweiten Turniertag eröffnen und unseren ersten Erfolg einfahren! Mit 4:7 konnten wir endlich als glücklichere Mannschaft aus dem Wasser steigen. In der letzten Partie hieß es noch einmal zusammenreißen und kämpfen. Gegen die eigene schwindende Kraft und die Turniermannschaft, die, bunt gemischt, stets frische Spielerinnen und Spieler ins Feld schicken konnte. Schützenhilfe gab es in diesem Spiel von der Uni Köln. Deren Spielerin ergänzte kurzfristig unser Team, nachdem wir auf unsere angeschlagene Kim verzichten mussten, die sich im Laufe des Turniers mit 5 Treffern in die Torschützenliste eintragen durfte.
Als Sieger gingen die Italienerinnen und Italiener von CUS-GEAS Milan vor Tristar St Gallen und den Munich Tritons aus dem Turnier hervor. Für uns reichte es am Ende nur für Platz 10 von 12.
Wir bedanken uns bei allen organisierenden Mannschaften aus München für dieses schöne Wochenende und die Gelegenheit, auf mittlerweile viele Bekannte zu treffen. Wir sehen uns im Dezember in Troyes!

II. Mannschaftsabend:
Auserdem haben wir am 30. Oktober im Seminarraum 1 einen kleinen Mannschaftsabend gemacht. Wir haben ein bisschen über "Team" und "Ziele" gesprochen (auch wenn das große Ziel der Mannschaft nun bedauerlicherweise unter die Räder des ZfH gekommen ist), haben ein paar Spiele dazu gemacht und sind anschließend noch gemeinsam (in kleiner Runde) etwas trinken gegangen.

Text: Jens Behrens

Bericht DHM Triathlon 2015

Im Rahmen des 1. Mey Generalbau Triathlon in Tübingen wurden neben der ersten und zweiten Triathlon Bundesliga auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon ausgetragen.

Die Uni Hannover wurde von Sven Kiene, Patrick Lindner und Tabea Fricke (alle Hannover 96) vertreten. Pünktlich um 09:50 Uhr fiel der Startschuss für die 175 gemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen von 41 Hochschulen. Geschwommen wurde die 750m lange Strecke als Wendepunktstrecke um zwei Bojen im Neckar. Sven konnte den Neckar als Erster verlassen, Tabea folgte als erste Frau. Die 22km lange Radstrecke zog sich einen kleinen Berg mit etwa 180 Höhenmetern hinauf und führte nach einem Wendepunkt wieder hinab nach Tübingen. Sven absolvierte die Strecke nach einem schnellen Wechsel in 32:42, wurde allerdings von einigen Athleten überholt. Tabea konnte sich aber mit der dritten Radzeit an der Spitze des Frauenfeldes behaupten. Die Laufstrecke führte durch die, mit einigen kurzen Ansteigen gespickte, Altstadt von Tübingen. Sven lieferte einen sehr guten Lauf ab und kam somit als hervorragender 11. von 106 gefinishten Männern nach einer Zeit von 01:03:28 ins Ziel. Den ersten Platz sicherte sich Daniel Mehring (Uni Münster, 01:01:27), der sonst für Münster auch in der ersten Bundesliga startet.

Tabea verteidigte mit der dritten Laufzeit auch beim Laufen ihre Position und musste sich nur im Zielsprint Ricarda Gümmer (Uni Tübingen) geschlagen geben  und wurde damit hervorragende Deutsche Vizemeisterin in 01:07:57. Patrick erreichte das Ziel als 63. Mann nach 01:12:52.

Text Tabea Fricke

Bericht DHM Geräteturnen 2015

Die Turner berichten:

Unter den Studenten der Leibniz Universität Hannover befinden sich einige engagierte Turner, die dieses Jahr dem Namen ihrer Universität bei den allgemeinen Deutschen Hochschulmeisterschaften alle Ehre gemacht haben. Nach fünf Stunden Anfahrt zum Wettkampfgeschehen in Karlsruhe, startete der Wettstreit um den Titel des Deutschen Hochschulmeisters 2015.
Sebastian Tschöpe (29 jähriger Promotionsstudent) begann für das Team der LUH den Durchgang am Sprung mit einem souveränen Tsukahara gestreckt. Es folgte Linus Borchers (21 jähriger Mathematik- und Sportstudent), Lion Sundermann (23 jähriger Chemiestudent) und Jan Schwäke (20 jähriger Nanotechnologiestudent). Am nachfolgenden Gerät, dem Barren, griff Jan Kräuter (19 jähriger Mathematikstudent) trotz Krankheit mit einer sehr sauber vorgetragenen Übung ins Wettkampfgeschehen ein.  Am Königsgerät Reck konnte die Mannschaft alle Übungen sauber vortragen und sicherte sich wichtige Punkte. Zum Abschluss der folgenden Disziplin, dem Boden, zeigte Jan S. eine von Schwierigkeiten gespickte Übung, die ihm den Einzug ins Finale gesichert hätte, doch stürzte bei einem gestreckten Rückwärtsalto mit doppelter Längsachsenrotation (Doppleschraube). Am „Wackelgerät“ des Männerturnens, dem Pauschenpferd, bekam Arndt Gideon (22 jähriger Maschienbaustudent) seinen ersten, leicht zittrigen Einsatz. Nach einigen Startschwierigkeiten an diesem Gerät zeigte Linus zum Abschluss eine sehr elegante, nahezu fehlerfreie Übung.
Das letzte Gerät des Wettkampfdurchgangs waren die Ringe, an denen zusätzlich zur Technik und Eleganz ein enormes Maß an Kraft vorausgesetzt wird. An diesem Gerät kam Arndt`s Talent zur Geltung und Jan S. beendete den Wettkampf für das nördlichste Team mit einer soliden Leistung.
Am nachfolgenden Tag fanden die Gerätefinale statt, bei denen nur die besten sechs Turner des Landes um den Gerätetitel kämpfen. Die LUH wurde gleich an vier Geräten von Jan S. (Sprung) und Lion (Boden, Barren, Reck) vertreten. Bei Jan reichte es zum fünften Platz am Sprung, bei Lion zum fünften Platz am Boden und zum vierten am Barren. Im Reckfinale zeigte Lion eine spektakuläre Übung bei der er die ganze Halle mit riss. Gerade bei seinem Kovacs-Salto (Doppelsalto rückwärts gehockt über die Reckstange mit anschließendem Zugreifen) hielt die gesamte Halle den Atem an und tobte nach erfolgreichem Zupacken. Mit dieser Übung erreichte er den zweiten Platz und darf sich nun deutscher Vizehochschulmeister am Reck nennen.

Alles in allen waren die Leistungen der Hannoveraner solide und reichten für den vierten Rang von 18 gestarteten Mannschaften. Angespornt vom Erfolg der Mannschaft und der unvergleichlichen Atmosphäre der Hochschulmeisterschaften, freuen die Hannoveraner Turner sich schon auf das nächste Jahr. Und wer weiß, vielleicht ist dann ja sogar einen Medaille drin?

Bericht vom Harzwochenende des Spielkurses 2015

Der Spielkurs berichtet:

Am 4. September sind 13 Teilnehmer des Spielkurses des Hochschulsports Hannover nach St. Andreasberg – wie auch schon in den letzten beiden Jahren – zur Jugend- und Sportunterkunft Jangstel Inn aufgebrochen. Nach dem Beziehen der Zimmer ging es auch schon zum gemeinsamen Abendessen im Ort. Frisch gestärkt ging es danach mit einer kleinen Nachtwanderung zurück zur Unterkunft.

Nach der Rückkehr wurde – wie auch an den beiden darauffolgenden Tagen – der Abend zum gemütlichen Zusammensitzen und Spielen diverser Brett- und Kartenspiele genutzt. Hoch im Kurs standen Persönlichkeitsspiele wie Privacy und kooperative Spiele wie Activity in denen gesuchte Begriffe durch Erklären, Zeichnen und pantomimisches Spiel in Teams gegeneinander erraten werden müssen und die Mitspieler auch einiges über die Denkweise, kreativen Fähigkeiten und (verborgene und z.T. unerwartete) Ansichten und Charakterzüge erfahren konnten.

Nach dem Frühstück ging es dann in die Sporthalle zum ausgiebigen Frühsport. Einige der Teilnehmer sind so zu ihren ersten (ernsthafteren) Kontakten mit Plastik- und Holzhockey gekommen. Im Vergleich zum Spielkurs am Donnerstagabend, bei dem die Zeit begrenzt ist und die Hockey-Varianten durch ihre hohe Beliebtheit immer sehr stark frequentiert werden, konnte hier in Ruhe unter der fachkundigen Leitung des Spielkurs-Übungsleiters Nico Jester das richtige Umgehen mit den Schlägern und Puck bzw. Ball ausprobiert werden. Nach diesen Erklärungen und Übungen wurde das gerade Gelernte in Übungsspielen in die Praxis umgesetzt. Dies natürlich ganz nach den Grundsätzen des Spielkurses: Miteinander statt gegeneinander, die erfahreneren Spieler unterstützten die weniger erfahrenen Spieler und ziehen nicht einfach nur „ihr Ding“ durch. Der Spaß und die Bewegung stehen im Vordergrund. Spieler, die Hockey vorher „doof“ fanden, haben so einen Zugang zu der Sportart gefunden und haben am darauffolgenden Donnerstag bereits Hockey mitgespielt und werden das vermutlich in Zukunft auch noch öfter tun.

Neben den Hockey-Varianten wurden natürlich auch die anderen Gerätschaften genutzt, die uns freundlicherweise vom Hochschulsport Hannover zur Verfügung gestellt wurden. Neben Basketball und Volleyball ist da insbesondere auch Bouncer zu nennen, wobei da die Erläuterungen zum Hockey auch hier genauso zu passen!

Zur Abkühlung ging es danach in das Schwimmbad des Hauses. Dort wurden Wasserballvarianten und das vom Donnerstagabend beliebte Spiel „Mattenball“ in eine Wasservariante umgesetzt. Ein Ball musste, bevor er am gegenüberliegenden Beckenrand in einen Ring gelegt werden konnte, zwischen den Spielern des eigenen Teams mindestens zwei Mal gepasst worden sein, ohne dass der Ball ins Wasser gefallen und ein Gegenspieler am Ball war. Um dies zu verhindern, durfte das gegnerische Team fast alles unternehmen, wie auch das Festhalten oder auch Klammern von Gegenspielern.

Nachmittägliche Aktivitäten waren der Besuch der Iberger Tropfsteinhöhle und die – allerdings auf Grund des nicht ganz so guten Wetters – dieses Jahr nicht ganz so langen Wanderungen durch den Harz wie zum Wurmberg oder zum Oderteich. Denn wer möchte schon von sich sagen, keine Wanderungen unternommen zu haben während er im Harz war?

Am Montag ging es dann zur Mittagszeit zurück nach Hannover. Die Teilnehmer blicken auf ein ereignisreiches und schönes Wochenende zurück und freuen sich bereits auf die Fahrt im nächsten Jahr!

Bericht DHM Judo 2015

Das Sportreferat freut sich von der Teilnahme der Judogruppe an der DHM in Rostock am Wochenende des 6. Junis 2015 berichten zu können:

Es konnten folgende Ergebnisse erreicht werden:

Einzelwettbewerbe:
2. Platz in der Gewichtsklasse +100 kg: Lukas Rollwage
7. Platz in der Gewichtsklasse -73 kg: Phillip Agouion
Mannschaftswettbewerb:
5. Platz im Newcomer-Wettbewerb der Männer: Wettkampfgemeinschaft Hannover

Die Gruppe berichtet:
Bei den Einzelwettkämpfen am ersten Veranstaltungstag traten die Hannoveraner Kämpfer gegen eine wieder einmal hochklassige Konkurrenz an, entsprechend konnten sich nur die beiden erfahrenen Leistungssportler im Team bis in die vorderen Ränge durchkämpfen:
Phillip Agouion konnte in einer der zahlenmäßig stärksten Gewichtsklassen 5 seiner insgesamt 7 Kämpfe gewinnen, musste sich in seinem letzten Kampf aber leider gegen den späteren Drittplatzierten David Krämer von der Uni Regensburg geschlagen geben, und belegte somit den siebten Platz.
Lukas Rollwaage kämpfte sich in drei Begegnungen souverän ins Finale vor, wo er dann im Lauf des spannenden Finalkampfs gegen Pierre Borkowski von der HU Berlin durch einen Haltegriff verlor.
Am Sonntag, dem Tag der Teamwettkämpfe, traten wir mit einer Männer-Mannschaft im Newcomers-Wettbewerb an: Die erste Begegnung gegen die Kämpfer der Uni Bonn konnten wir überzeugend gewinnen, so dass wir guter Dinge in die nächste Begegnung gegen die WG Magdeburg gingen. Trotz ähnlich guter Leistungen der Kämpfer verloren wir aber diese Begegnung, und zudem zog sich Fabian Eggers leider eine Schulterverletzung zu, so dass er für die folgenden Kämpfe ausfiel. Entsprechend konnten wir zum Kampf um den dritten Platz gegen die Gastgebermannschaft der Uni Rostock nur drei der fünf Gewichtsklassen besetzen, verloren diese Begegnung und belegten letztendlich den fünften Platz.Alles in allem war die Veranstaltung für uns durchaus ein Erfolg, die „jüngeren“ Kämpfer konnten wichtige Wettkampferfahrung sammeln, die Erfahreneren wichtige Platzierungen, und eine tolle teambildende Maßnahme ist die DHM ja sowieso :-)